Zukunft des Obstbaus: Wie Technologie das Alte Land rettet
Roboter und KI im Obstbau auf der Messe in der Alten Land - Zukunft des Obstbaus: Wie Technologie das Alte Land rettet
Die 76. Norddeutschen Obstbautage starten diese Woche in Jork im Alten Land. In dieser Woche öffnen die 76. Norddeutschen Obstbautage in Jork im Alten Land seine Türen. Zu der zweitägigen bundesland-veranstaltung werden rund 150 aussteller und 2.500 besucher erwartet. Im mittelpunkt stehen neue technologien, die den obstbau in der region revolutionieren sollen. Die veranstaltung findet vor dem hintergrund statt, dass die obstplantagenfläche in der region seit den 1990er-jahren von 12.000 hektar auf heute etwa 10.500 hektar geschrumpft ist. Urbanisierung und klimawandel haben diesen rückgang vorangetrieben und die obstbauern dazu gezwungen, effizientere anbaumethoden zu entwickeln. Äpfel bleiben mit 90 prozent der produktion das dominierende anbauprodukt im alten land. Birnen machen zwar nur 3 prozent aus, doch es gibt bestrebungen, ihren anbau auszudehnen. Da verbraucher zunehmend regional produzierte birnen bevorzugen, wurden initiativen wie die eu-geförderte birnenstrategie ins leben gerufen. Seit 2018 flossen 5 millionen euro in die züchtung moderner birnensorten und die verbesserung von verarbeitungstechniken. Weitere Unterstützung umfasst Zuschüsse für krankheitsresistente bäume sowie die wiederherstellung traditioneller obstgärten durch lokale vereine. Ein zentraler schwerpunkt der veranstaltung ist das projekt samson, eine kooperation mit dem fraunhofer-institut. Dabei kommen bildbasierte scans zum einsatz, um einen "digitalen zwilling" jedes obstbaums zu erstellen. Diese virtuellen modelle helfen landwirten, das wachstum zu überwachen, schädlinge frühzeitig zu erkennen und den einsatz von chemischen spritzmitteln zu reduzieren. Ziel ist es, die obstplantagen effizienter zu gestalten und gleichzeitig die umweltbelastung zu verringern. Besucher können zudem autonome landmaschinen in aktion erleben. Ein von der hochschule für angewandte wissenschaften hamburg entwickelter erdbeerernte-roboter wird präsentiert. Auf der zukunftsbühne der veranstaltung werden weitere ki-gestützte werkzeuge für die präzisionslandwirtschaft vorgestellt – von drohnenvermessungen bis hin zu automatisierten baumschnitt-systemen. Auch landesweite förderprogramme in niedersachsen leisten Unterstützung. Obstbauern können Zuschüsse für resistente baumsorten sowie fachberatung zur anpassung an klimatische herausforderungen erhalten. Diese maßnahmen sollen die erträge stabilisieren und die position der region als führender obstbauer sichern. Die norddeutschen obstbautage dauern bis freitag und bieten den erzeugern die möglichkeit, neue lösungen kennenzulernen. Digitale werkzeuge und ki werden künftig eine größere rolle in den obstplantagen der region spielen. Angesichts des anhaltenden flächenverlusts und der klimaveränderungen zeigt die veranstaltung, wie technologie die zukunft des obstbaus im alten land prägen könnte.
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