Südniedersachsen plant zentrale Notfall-Leitstelle für schnellere Hilfe
Elfie ZiegertSüdniedersachsen plant zentrale Notfall-Leitstelle für schnellere Hilfe
Pläne für neues gemeinsames Notfall-Leitstellenzentrum in Südniedersachsen
In Südniedersachsen laufen derzeit Vorbereitungen für die Schaffung einer neuen, gemeinsamen Notfall-Leitstelle. Das Projekt sieht die Zusammenlegung der bestehenden Standorte in Göttingen und Northeim zu einer zentralen Einrichtung vor. Seit 2023 arbeiten die Verantwortlichen an dem Vorhaben, um die Koordination und Effizienz in der Region zu verbessern.
Die Initiative startete 2023, als der Landkreis Göttingen, die Stadt Göttingen und der Landkreis Northeim nach Wegen suchten, ihre Notfallsysteme zu stärken. Eine externe Fachbegutachtung bestätigte, dass die Bündelung der Ressourcen zu einer besseren Personalausstattung, technischen Aufrüstung und schnelleren Einsatzzeiten führen würde.
Als erster Schritt soll eine vorläufige Kooperationsvereinbarung den schrittweisen Zusammenschluss der beiden aktuellen Leitstellen ermöglichen – der Regionalen Leitstelle Göttingen (kommunal) und der Notrufleitstelle Northeim. Langfristig ist geplant, die Großleitstelle Südniedersachsen als eigenständige öffentlich-rechtliche Einrichtung zu etablieren.
Am 11. Februar 2026 stellten die Verantwortlichen den Plan lokalen Politikern, Verwaltungsvertretern, Feuerwehrkräften und Rettungsdiensten vor. Bevor das Projekt umgesetzt werden kann, müssen jedoch noch die Kreistage von Göttingen und Northeim sowie der Göttinger Stadtrat zustimmen.
Ziel ist ein widerstandsfähigeres und kosteneffizienteres System, das die Notfallversorgung in der gesamten Region verbessert.
Falls genehmigt, wird die neue Leitstelle Abläufe straffen und die Reaktionszeiten bei Notfällen verkürzen. Der schrittweise Ansatz soll einen reibungslosen Übergang gewährleisten, ohne die Servicequalität zu beeinträchtigen. Die endgültige Entscheidung liegt nun bei den beteiligten Gremien.
Neue Details zum Zeitplan und Expansionsplänen für die Notfallzentrumsfusion in Südniedersachsen
Neueste Berichte bringen Klarheit im Umsetzungsterminplan für die Großleitstelle Südniedersachsen. Wichtige Entwicklungen sind:
- Eine 18-monatige Übergangsphase geplant für organisatorische, rechtliche und technische Anpassungen nach der Kooperationsvereinbarung.
- Das langfristige Ziel, das Zentrum als Anstalt öffentlichen Rechts (AöR) einzurichten, bleibt unverändert.
- Potenzial für zusätzliche Gemeinden, die sich der Initiative anschließen und ihren Umfang über Göttingen und Northeim hinaus erweitern.






