Glamour und Hostel-Charme: So startet die neue Germany's Next Topmodel-Staffel in Berlin

Grzegorz Loos
Grzegorz Loos
2 Min.
Eine Gruppe von Menschen läuft über den Laufsteg einer Fashion Show, beleuchtet von hellen Scheinwerfern, mit Zuschauern auf beiden Seiten.Grzegorz Loos

Heidi hält bei der ersten Laufsteg-Show nichts zurück - Glamour und Hostel-Charme: So startet die neue Germany's Next Topmodel-Staffel in Berlin

26 Finalisten von Germany's Next Topmodel sind in ein luxuriöses Berliner Loft eingezogen, um den Wettbewerb zu starten. Die moderne Wohnung verfügt über eine schicke Bar, ein eigenes Fitnessstudio und hochwertige Ausstattung – doch die Schlafmöglichkeiten entpuppten sich für die Kandidaten schnell als weniger glamourös. Unter ihnen prallen bereits unterschiedliche Persönlichkeiten und Hintergründe aufeinander, was die Gruppendynamik prägt.

Die Teilnehmer kamen mit hohen Erwartungen an das Model-Loft. Während der gemeinsame Wohnbereich mit seinem zeitgemäßen Design und professionellen Annehmlichkeiten beeindruckte, hinterließen die schlichten Schlafzimmer im Hostel-Stil bei vielen Ernüchterung. Dennoch fand sich die Gruppe schnell zurecht – besonders Gerhard, mit 57 Jahren der Älteste, avancierte zum inoffiziellen "Hausvater", indem er in der offenen Küche Drinks mixte und für eine herzliche Atmosphäre sorgte.

Godfrey, 34, gab sich als Einzelgänger, der offen zugab, Schwierigkeiten zu haben, mit den anderen Mitbewohnern in Kontakt zu kommen. Toni, 31, erzählte unterdessen, dass er taub ist – eine Offenbarung, die sofortige Unterstützung von seinen Mitstreitern und auch von Heidi Klum selbst auslöste.

Vor ihrer ersten Show probten die Models avantgardistische Entwürfe des Berliner Designers Maximilian Gedra. Besonders Alexavius, 22, und Lukas, 21, zogen mit ihren markanten Schnurrbärten und ungewöhnlichen Stilen früh die Blicke auf sich. Ihre Rivalität um ein Kleid, das komplett aus Sicherheitsnadeln bestand, sorgte für Spannungen – doch beide akzeptierten schließlich die Entscheidung des Designers, ohne den Konflikt eskalieren zu lassen.

Hinter der Bühne gab US-Supermodel Sean O'Pry, 36, den Nachwuchsmodellen noch letzte Tipps für ihren ersten Laufsteg-Auftritt. Später kritisierte Heidi Klum einige Performances als zu lasch – sie monierte kurze Schritte, zögerliche Bewegungen und mangelnde Professionalität. Ungewöhnlich für sie, die sonst vor allem auf technische Präzision wie Haltung, Gangart und Präsenz auf dem Catwalk pocht.

Der Wettbewerb hat mit einer Mischung aus Kameradschaft und Konkurrenz begonnen. Nun müssen die Models beweisen, dass sie Klums anspruchsvollen Maßstäben gerecht werden. Ihre ersten Eindrücke – auf und neben dem Laufsteg – werden den Ton für die gesamte Staffel angeben.

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