AfD-Skandal in Niedersachsen: Abgeordnete wegen Vetternwirtschaft ausgeschlossen
AfD in Niedersachsen im Bundestag will sich von Abgeordneter trennen - AfD-Skandal in Niedersachsen: Abgeordnete wegen Vetternwirtschaft ausgeschlossen
Die rechtspopulistische AfD steht erneut in der Kritik wegen Vorwürfen der Vetternwirtschaft, nachdem ihr Landesverband Niedersachsen die Abgeordnete Martina Uhr ausgeschlossen hat. Der 64-jährigen Politikerin wird vorgeworfen, ihren Lebenspartner und dessen Tochter in ihrem Bundestagsbüro beschäftigt zu haben. Die Affäre hat eine breitere Debatte über Günstlingswirtschaft in der Partei ausgelöst.
Uhr zog 2021 über die Landesliste der AfD in den Bundestag ein und ist derzeit Mitglied im Umweltausschuss. Im Mittelpunkt der Vorwürfe steht die Anstellung der beiden nahen Angehörigen, die Kritiker als Verstoß gegen ethische Grundsätze werten.
Andreas Paul, Vorsitzender der niedersächsischen AfD-Landesgruppe, reagierte umgehend und forderte Uhr auf, innerhalb von 24 Stunden zurückzutreten. Sollte sie dies verweigern, kündigte der Verband an, ihren Ausschluss aus der gesamten Bundestagsfraktion zu betreiben.
Der Skandal hat die Diskussion über Filz und Vetternwirtschaft in der AfD neu entfacht. In Bundesländern wie Thüringen, Baden-Württemberg, Sachsen-Anhalt und Niedersachsen fordern Parteimitglieder schärfere interne Regeln. Co-Parteichef Tino Chrupalla räumte ein "beunruhigendes Gefühl" angesichts der Vorfälle ein, während andere in der Partei die Anschuldigungen als haltlos zurückweisen. Erste Rücktrittsforderungen wurden am 13. Februar 2026 bekannt.
Der niedersächsische AfD-Landesverband hat Uhr bereits aus seinen Reihen ausgeschlossen. Sollte sie nicht freiwillig zurücktreten, könnten weitere disziplinarische Maßnahmen folgen. Der Fall verstärkt die wachsende Kritik an den Personalpraktiken der Partei.
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