05 April 2026, 00:42

Charli XCX' Mockumentary The Moment polarisiert auf der Berlinale und Sundance

Ein Plakat, das ein Konzert in Berlin, Deutschland, ankündigt, zeigt eine Gruppe von Menschen in bunter Kleidung vor einem Gebäude mit der Aufschrift 'Berlin - Die Stadt des Pariser Chicks' oben.

Charli XCX' Mockumentary The Moment polarisiert auf der Berlinale und Sundance

Charli XCX' Mockumentary The Moment sorgt auf Filmfestivals für Aufsehen – ein Schritt weg von ihrer musikalischen Erfolgssträhne

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Charli XCX' Mockumentary The Moment hat auf großen Filmfestivals für Furore gesorgt und markiert damit einen Wandel in der Karriere der Rekordbrecherin der Popmusik. Der Film feierte im Januar 2026 seine Premiere beim Sundance Film Festival, wo er auf gemischte Reaktionen stieß, bevor er im Februar zur Berlinale weiterreiste. Dort trotzten Fans eisigen Temperaturen, um einen Blick auf das filmische Debüt des Popstars zu erhaschen. Inszeniert als satirische Auseinandersetzung mit ihrer Brat-Album-Ära von 2024, verbindet das Projekt Fiktion mit ihrem realen Ruhm und erweitert ihr kreatives Schaffen über die Musik hinaus.

Im Zentrum des Films steht eine fiktionalisierte Version von Charli XCX selbst, während Alexander Skarsgård einen vom Studio beauftragten Regisseur spielt, der ihren Konzertauftritt dokumentieren soll. Mit Auftritten von Kylie Jenner, Julia Fox und Rachel Sennott glänzt der Film zusätzlich mit prominent besetzten Cameos. Bei der Berlinale-Premiere im Zoo Palast standen Fans stundenlang Schlange – die frostigen Bedingungen schreckten sie nicht ab, ein Beweis für die anhaltende Faszination, die die Künstlerin ausübt.

The Moment erscheint zu einem Zeitpunkt, an dem Charli XCX öffentlich den brat summer für beendet erklärt: "Es liegt jetzt an der Welt, aber für mich ist es vorbei." Das Album Brat von 2024 entwickelte sich zu einem kulturellen Phänomen und beeinflusste sogar den Wahlkampf der US-Präsidentschaftskandidatin Kamala Harris. Doch die Sängerin bleibt nicht nur bei diesem Projekt: Sie ist in zwei weiteren Sundance-Filmen – The Gallerist und I Want Your Sex – zu sehen und wird zudem in einem kommenden Horror-Remake von Faces of Death die Hauptrolle übernehmen.

Die Festivaltour des Mockumentarys unterstreicht Charli XCX' Übergang von der Pop-Dominanz zur Filmbranche, auch wenn die Kritiken bisher durchwachsen ausfallen. Zwar gab es noch keine Auszeichnungen, doch das starke Publikuminteresse zeigt, wie gekonnt sie Musik und Kino verbindet. Ihr bevorstehender Horrorfilm-Auftritt deutet zudem darauf hin, dass ihr schauspielerisches Wirken über die Brat-Ära hinaus weiterwachsen wird.

AKTUALISIERUNG

Charli XCX on Ending 'Brat Summer' in Sundance Interview

Charli XCX has elaborated on her decision to move beyond Brat culture during a January 2026 Sundance interview. Key details from her remarks include:

  • She stated, 'I am sort of really wanting Brat to stop,' aiming to 'pivot as far away from it as possible.'
  • The artist appeared in three Sundance films, including The Moment, which satirises her Brat era.
  • Director Aidan Zamiri noted the film reflects 'the terror of letting something go,' aligning with Charli's creative shift.