Niedersachsen stärkt Partnerschaft mit Israel in Wirtschaft und Wissenschaft

Magdalena Hertrampf
Magdalena Hertrampf
2 Min.
Eine Karte von Israel mit verschiedenen Blautönen, Grüntönen und Gelbtönen, beschriftet mit "Vision für Frieden-Konzeptkarte" in fetter schwarzer Schrift.Magdalena Hertrampf

Staatskanzler-Chef zieht positives Fazit aus Israel-Reise - Niedersachsen stärkt Partnerschaft mit Israel in Wirtschaft und Wissenschaft

Eine Delegation aus Niedersachsen unter der Leitung von Staatskanzleichef Frank Doods ist kürzlich von einer mehrtägigen Reise nach Israel zurückgekehrt. Im Mittelpunkt des Besuchs standen die Vertiefung der Beziehungen in Wirtschaft, Wissenschaft und politischem Dialog. Stationen der Reise waren Tel Aviv, Jerusalem, Be'er Scheva und Sderot.

Rund zwölf Unternehmen aus Niedersachsen begleiteten die Delegation und erkundeten Kooperationsmöglichkeiten in Hochtechnologiebereichen. Bei Gesprächen mit israelischen Firmen wurden vielversprechende Felder für eine Zusammenarbeit identifiziert, darunter Mobilität, Cybersicherheit, Energie, Robotik und Verteidigung. Besuche in Einrichtungen wie dem Peres Center for Peace and Innovation und der Ben-Gurion-Universität des Negev unterstrichen zudem die Chancen für gemeinsame Forschungs- und Innovationsprojekte.

Die Delegation führte auch politische Gespräche. Austausch im israelischen Parlament, der Knesset, sowie mit palästinensischen Organisationen thematisierten die anhaltenden Folgen des Hamas-Angriffs vom 7. Oktober 2023 auf die israelische Gesellschaft. Bei einem Besuch in Yad Vashem betonte Doods die Bedeutung des Kampfes gegen Antisemitismus und des Erhalts der Erinnerung an die Schoa.

Während der gesamten Reise hob Doods das Potenzial für eine intensivere Zusammenarbeit zwischen Niedersachsen und Israel hervor. Ziel des Besuchs war es, die wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und humanitären Verbindungen zwischen beiden Regionen zu stärken.

Die Ergebnisse der Delegation zeigen konkrete Möglichkeiten für eine Zusammenarbeit Niedersachsens und Israels in Technologie und Forschung auf. Künftige Projekte könnten sich auf Mobilität, Cybersicherheit und Verteidigung konzentrieren, während politische und humanitäre Gespräche weiterhin Teil des laufenden Dialogs bleiben. Doods hat signalisiert, dass er sich in den kommenden Monaten für den Ausbau dieser Partnerschaften einsetzen wird.

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