Neue Initiativen: Von Batterierecycling bis zu inklusiven Arbeitswelten im Februar
Magdalena HertrampfNeue Initiativen: Von Batterierecycling bis zu inklusiven Arbeitswelten im Februar
In diesem Monat starten neue Initiativen in den Bereichen Forschung, Nachhaltigkeit und beruflicher Urlaub. Eine bundesweite Umfrage zu Diskriminierungserfahrungen ist ab sofort geöffnet, während am 19. Februar ein Fachworkshop zu sozialer Nachhaltigkeit Expert:innen zusammenbringt. Gleichzeitig machen Innovationen im Batterierecycling und bei Lösungen gegen Plastikverschmutzung in Deutschland und international Fortschritte.
Am 16. Februar um 10 Uhr beginnt die Anmeldung für das Zentrale Personalentwicklungsprogramm. Beschäftigte können sich für Sportkurse und Sprachkurse anmelden, die während der Arbeitszeit stattfinden. In derselben Woche findet am 19. Februar der Workshop "Ökosystem für soziale Nachhaltigkeit" statt, bei dem Vertreter:innen verschiedener Sektoren langfristige gesellschaftliche Herausforderungen diskutieren.
Ein neues E-Learning-Angebot zum Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) sowie zu Diversity, Equity & Inclusion (DEI) steht ab sofort Führungskräften zur Verfügung. Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes arbeitet zudem mit der TU Braunschweig zusammen, um Strukturen gegen Diskriminierung zu stärken.
In der Forschung richtete das Projekt LEBAZ eine Lernfabrik für nachhaltige Batterieausbildung ein; die offizielle Eröffnung ist für den 26. Juni geplant. Zum Projekt gehört ein Batteriekompetenzzentrum in Aalen mit Pilotanlagen zum Recycling von Lithium-Ionen-Batterien (Kapazität: 5.000 Tonnen pro Jahr). Mit 20 Millionen Euro Förderung durch das Bundeswirtschaftsministerium (BMWK) liegt der Fokus auf regionalem Recycling mit einer Materialrückgewinnungsquote von 95 Prozent. Anders als die European Battery Alliance in Frankreich oder Northvolt in Schweden, die auf großindustrielle Produktion setzen, priorisiert LEBAZ geschlossene Kreisläufe statt die Neuproduktion von Batterien.
Darüber hinaus bekämpft das deutsch-brasilianische Projekt PROMARES die Plastikverschmutzung der Ozeane. Prof. Julia Gebert stellte kürzlich in einem Interview mit Radio Okerwelle die Ziele des Vorhabens vor. Ein weiterer Höhepunkt ist die Verleihung der Ehrendoktorwürde der Nationalen Akademie der Wissenschaften der Ukraine an Prof. Peter Lemmens für seine deutsch-ukrainische Zusammenarbeit.
Aufmerksamkeit erregt auch die Arbeit von Minela Bećirović, die sich mit der Vereinfachung von Cookie-Bannern durch verständliche Sprache beschäftigt. An der TU Braunschweig leitet Prof. Alejandro Tirachini das Institut für Verkehrsplanung und Logistik mit Schwerpunkt auf nachhaltiger Mobilität und leistungsfähigen ÖPNV-Systemen.
Die anstehenden Workshops, Schulungsprogramme und Forschungsprojekte spiegeln ein breites Engagement für Nachhaltigkeit und Inklusion wider. Das LEBAZ-Batteriezentrum und die PROMARES-Initiative gegen Plastikmüll zeigen konkrete Schritte in der Umweltinnovation. Die Anmeldung für die Personalentwicklung sowie die Teilnahme an der Diskriminierungsumfrage bleiben weiterhin möglich.
New Physics Building Foundation Laid at TU Braunschweig
A major infrastructure milestone was reached at TU Braunschweig on 16 February 2026, when the foundation stone for a new physics building was laid. The 72.4-million-euro facility will be constructed on the East Campus to support research and teaching. Key figures involved included President Angela Ittel, Science Minister Falko Mohrs, and City of Braunschweig's Head of Culture and Science Anja Hesse.






