Winterolympiade 2026: Enttäuschende Quoten bei der Abschlussfeier in Verona

Grzegorz Loos
Grzegorz Loos
2 Min.
Das Olympische Stadion in Berlin, Deutschland, mit dem Fernsehturm im Hintergrund, umgeben von Bäumen, Gebäuden und Lichtern unter einem bewölkten Himmel.Grzegorz Loos

"Tatort" setzt sich gegen Olympia und Dschungel durch - Winterolympiade 2026: Enttäuschende Quoten bei der Abschlussfeier in Verona

Die Abschlussfeier der Winterolympiade 2026 in Verona verzeichnete weniger Zuschauer als erwartet. Die am Sonntag, dem 22. Februar, auf ZDF übertragene Veranstaltung erreichte im Schnitt nur 4,28 Millionen Zuschauer – ein deutlicher Rückgang im Vergleich zu den Sommerspielen 2024 in Paris. Analysten führen die geringeren Quoten vor allem auf die starke Konkurrenz durch andere beliebte Fernsehformate zurück.

Mit 4,28 Millionen Zuschauern kam die Feier auf einen Marktanteil von 18,9 Prozent. Damit blieb sie deutlich hinter den 7 Millionen zurück, die sich die Abschlussfeier der Sommerspiele 2024 in Paris ansahen – ein Rückgang von rund 40 Prozent. Beobachter wiesen darauf hin, dass die Veranstaltung als enttäuschend wahrgenommen wurde, unter anderem wegen sichtbarer leerer Plätze und abgelenkter Athleten, die häufig auf ihre Handys schauten.

Am selben Abend dominierte der ARD-Tatort mit der Folge Schmerz, die in Dortmund spielte, die Einschaltquoten mit 7,29 Millionen Zuschauern und einem Marktanteil von 27,9 Prozent. Das Krimidrama war damit deutlich beliebter als die Olympische Übertragung – besonders in der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen, wo es 1,11 Millionen Zuschauer anzog.

Auch die Nachshow von RTLs Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! erzielte starke Werte mit insgesamt 2,33 Millionen Zuschauern. Die Sendung mit Gil Ofarim belegte Platz zwei bei den jüngeren Zuschauern und erreichte 780.000 in der Altersgruppe 14 bis 49. Die Olympische Abschlussfeier kam in dieser Gruppe lediglich auf 640.000 Zuschauer.

ProSiebens On & Off the Catwalk by Heidi Klum landete auf den hinteren Plätzen mit nur 590.000 Zuschauern insgesamt, davon 240.000 in der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen. Branchenexperten führen an, dass Wintersport generell weniger Aufmerksamkeit erhält als Sommerveranstaltungen, was die niedrigeren Zahlen zusätzlich erklärt.

Die Abschlussfeier der Winterolympiade 2026 hatte mit harter Konkurrenz durch etablierte Fernsehformate zu kämpfen. Mit fast 40 Prozent geringeren Quoten als bei den vorherigen Sommerspielen zeigte die Veranstaltung, wie schwierig es ist, große Zuschauerzahlen für Wintersport zu mobilisieren. Analysten betonen, dass sowohl Programmüberschneidungen als auch die Inszenierung der Feier eine entscheidende Rolle spielten.

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