02 April 2026, 00:16

Zoll deckt illegale Arbeitskräfte in Niedersachsen ohne Aufenthaltserlaubnis auf

Eine Werbung für einen Mercedes-Benz Wagen in Berlin, Deutschland, mit einer Gruppe von Menschen, Bäumen, Gebäuden, Text und einem Stempel.

Zoll deckt illegale Arbeitskräfte in Niedersachsen ohne Aufenthaltserlaubnis auf

Zollbehörden in Niedersachsen decken zwei Fälle illegal beschäftigter Arbeitskräfte auf

In Niedersachsen haben Zollfahnder zwei getrennte Fälle von undokumentierten Arbeitskräften aufgedeckt, die illegal in der Region tätig waren. In Goslar wurde ein Lkw-Fahrer ohne gültige Papiere beim Entladen von Fahrzeugen erwischt, während in Göttingen eine Sexarbeiterin ohne Aufenthaltserlaubnis oder erforderliche Genehmigung festgestellt wurde. Beide müssen sich nun wegen illegalen Aufenthalts vor Gericht verantworten.

In Goslar identifizierten Beamte einen Lkw-Fahrer aus einem nicht zur EU gehörenden osteuropäischen Land, der ohne die notwendigen Arbeitserlaubnisse tätig war. Der Mann war gerade dabei, Fahrzeuge zu entladen, als der Zoll einschritt. Gegen ihn wurden Ermittlungen wegen illegalen Aufenthalts eingeleitet. Zudem prüfen die Behörden nun sowohl seinen Arbeitgeber als auch das Unternehmen, das seine Dienste in Anspruch genommen hatte.

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Unterdessen stießen Zollbeamte in Göttingen auf eine südamerikanische Frau, die in einer Privatwohnung der Prostitution nachging. In der Wohnung befand sich auch ein Kinderzimmer, was zusätzliche Bedenken aufwarf. Die Frau verfügte weder über eine gültige Aufenthaltserlaubnis noch über die nach dem Prostituiertenschutzgesetz vorgeschriebene Erlaubnis. Die Beamten wiesen sie an, den Ort umgehend zu verlassen, und leiteten ein Strafverfahren wegen illegalen Aufenthalts ein. Zudem wurde ihr untersagt, ihre Tätigkeit fortzusetzen.

Die Frau war zuvor von der Bundespolizei an der deutsch-schweizerischen Grenze kontrolliert worden, wo sie einen Asylantrag gestellt hatte, bevor sie untertauchte. Zwar betonen die Behörden, dass sie weiterhin gegen illegale Prostitution und undokumentierte Arbeit vorgehen, doch liegen keine konkreten öffentlichen Statistiken über aufgedeckte Fälle in Niedersachsen oder Thüringen der vergangenen zwei Jahre vor.

Beide Personen müssen nun mit rechtlichen Konsequenzen wegen ihres illegalen Aufenthalts und ihrer unerlaubten Arbeit rechnen. Die Ermittlungen gegen den Arbeitgeber des Lkw-Fahrers laufen noch, während der Sexarbeiterin untersagt wurde, ihre Tätigkeit weiter auszuüben. Die Behörden beobachten solche Fälle weiterhin im Rahmen ihrer allgemeinen Kontrollmaßnahmen.

AKTUALISIERUNG

Goslar Raids Reveal Pattern of Illegal Prostitution Crackdowns

Customs and local authorities in Goslar intensified their focus on illegal prostitution earlier this year. In June, nine addresses were raided across Goslar, Bad Harzburg, and Seesen for suspected human trafficking and brothel operations. Separately, a sealed room in Goslar's Breiten Straße was found operating as an illegal brothel, housing an undocumented Asian woman and involving multiple violations of prostitution laws. These actions highlight a regional pattern of enforcement against undocumented sex workers in private residences.