VW und Audi kündigen Preiserhöhungen bis 2026 an – Elektroautos bleiben im Fokus
Magdalena HertrampfVW und Audi kündigen Preiserhöhungen bis 2026 an – Elektroautos bleiben im Fokus
Autokäufer müssen sich bei Volkswagen und Audi auf höhere Preise einstellen. Der Vorsitzende des VW- und Audi-Partnerverbands (VAPV) warnt, dass die Listenpreise voraussichtlich 2026 steigen werden. Gestiegene Kosten und wirtschaftliche Belastungen zwingen die Händler, ihre Preispolitik anzupassen.
Alexander Sauer-Wagner, Chef des VAPV, verweist auf die zunehmende finanzielle Belastung der Händler. Zinsen, Energiekosten und Personalkosten sind in den letzten Monaten stark angestiegen, und regulatorische Auflagen verschärfen die Situation zusätzlich.
Volkswagen hatte die Preise für seine Kernmarke bereits im August um 1,5 Prozent erhöht – Elektromodelle blieben jedoch ausgenommen. Audi zog im November nach und hob die Preise für Benzin- und Diesel-Fahrzeuge um etwas mehr als 2 Prozent an. Sauer-Wagner, der sein Amt seit etwa einem Jahr innehat, erwartet nun weiteren Preisdruck bis 2026.
Trotz der Herausforderungen zeigt er sich optimistisch für den Absatz von Elektroautos. Attraktive Leasingkonditionen könnten die Nachfrage ankurbeln und die Leasingkosten für Elektro- und Verbrennerfahrzeuge in den nächsten zwei Jahren angleichen.
Die Preisanpassungen spiegeln die allgemeinen wirtschaftlichen Belastungen der Automobilbranche wider. Die Händler müssen höhere Betriebskosten stemmen und gleichzeitig versuchen, Elektrofahrzeuge bezahlbar zu halten. Sollten sich die Leasingraten annähern, könnte dies mehr Käufer zum Umstieg auf Elektromodelle bewegen.






