Asylzahlen in Niedersachsen brechen 2025 drastisch ein – doch die Probleme bleiben
Signifikante Abnahme: Nur 7.560 neue Asylsuchende im Jahr 2025 - Asylzahlen in Niedersachsen brechen 2025 drastisch ein – doch die Probleme bleiben
Niedersachsen verzeichnet starken Rückgang bei Asylsuchenden
In Niedersachsen ist die Zahl der Asylbewerber in diesem Jahr deutlich gesunken. Bis Ende September 2025 hatten sich nur 7.560 Menschen registrieren lassen – fast die Hälfte im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2024. Behörden führen den Rückgang auf strengere Asylregeln, schärfere Grenzkontrollen und eine bessere Zusammenarbeit mit anderen Ländern zurück.
2023 waren noch fast 29.000 Schutzsuchende nach Niedersachsen gekommen. Im Folgejahr sank die Zahl auf etwa 18.700. Nun rechnet das Land bis Dezember 2025 mit rund 10.000 Neuzugängen.
In den kommenden sechs Monaten werden etwa 7.200 Schutzbedürftige auf die Kommunen verteilt. Die Region Hannover, einschließlich der Landeshauptstadt, nimmt die meisten auf, gefolgt von den Landkreisen Harburg, Rotenburg (Wümme) und Lüneburg.
Innenministerin Daniela Behrens (SPD) betont die anhaltenden Herausforderungen für Städte und Gemeinden. Unterbringung und Integration von Geflüchteten belasten weiterhin die lokalen Strukturen. Dennoch verspricht das Land, die Kommunen auch künftig bei der Bewältigung der Situation zu unterstützen.
Der Rückgang der Asylanträge ist auf politische Änderungen und verschärfte Grenzmaßnahmen zurückzuführen. Mit weniger Neuankömmlingen rückt nun die Verteilung und Betreuung der bereits im System befindlichen Menschen in den Fokus. Die örtlichen Behörden erhalten Landesmittel, um die verbleibenden Fälle zu bearbeiten.
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Asylzahlen in Niedersachsen brechen 2025 drastisch ein – doch die Probleme bleiben
Niedersachsen atmet auf: Die Asylanträge gehen zurück. Doch während die Zahlen sinken, wächst der Druck auf Städte wie Hannover – wo Integration und Unterbringung weiterhin Ressourcen fressen.
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