Erich von Däniken – der umstrittene Visionär der antiken Astronauten stirbt mit 90
Erich von Däniken – der umstrittene Visionär der antiken Astronauten stirbt mit 90
Erich von Däniken, der umstrittene Schweizer Autor, der mit seinen Thesen zu antiken Astronauten bekannt wurde, ist im Alter von 90 Jahren in der Nähe von Interlaken gestorben. Sein erstes Buch, das 1968 erschien, löste weltweit Debatten aus, indem es behauptete, Außerirdische hätten die Erde einst besucht und die menschliche Zivilisation geprägt. Über fünf Jahrzehnte hinweg prägten seine Ideen die Randwissenschaft und esoterische Bewegungen auf der ganzen Welt.
Von Dänikens Debütwerk, ursprünglich unter dem Titel veröffentlicht, erschien im Februar 1968. Herausgegeben wurde es von Wilhelm Utermann – einem ehemaligen NS-Journalisten, der unter dem Pseudonym Wilhelm Roggersdorf schrieb. Noch 1969 wurde das Buch zum Bestseller. Darin vertrat von Däniken die These, dass antike Bauwerke wie die Pyramiden von Gizeh mit Hilfe außerirdischer Technologie errichtet wurden und der Mensch nach dem Vorbild extraterrestrischer Wesen geformt sei.
Seine Theorien erstreckten sich auf UFO-Sichtungen, die Nazca-Linien als Botschaften ins All und eine verborgene Metall-Bibliothek in Ecuador. Auch biblische Erzählungen, etwa von Streitenwagen am Himmel, deutete er als Beschreibungen von Begegnungen mit Außerirdischen. Trotz massiver Skepsis seitens der Wissenschaft fanden seine Behauptungen eine riesige Anhängerschaft. Noch vor seinem literarischen Durchbruch hatte von Däniken jedoch mit juristischen Problemen zu kämpfen: Ende der 1960er-Jahre wurde er wegen Steuerhinterziehung verurteilt und saß 18 Monate im Gefängnis. Die später einlaufenden Tantiemen aus seinen Büchern machten ihn zum wohlhabenden Mann und ermöglichten ihm die Veröffentlichung von über 40 weiteren Titeln, die sich mehr als 70 Millionen Mal verkauften – und damit seine Rolle als populärster Vertreter der Parawissenschaften festigten. Sein letztes Werk, Notizen aus meinem Leben, erschien 2024 im Kopp Verlag, der seit mindestens 2003 mit ihm zusammenarbeitete. Bis zu seinem Tod am 10. Januar 2026 blieb von Däniken schriftstellerisch aktiv.
Von Dänikens Erbe gründet auf seinen kühnen, oft umstrittenen Behauptungen über die außerirdischen Ursprünge der Menschheit. Obwohl seine Bücher von der etablierten Wissenschaft stets abgelehnt wurden, inspirierten sie Generationen von Alternativforschern und Verschwörungstheoretikern. Sein Tod markiert das Ende einer Ära für jene Randtheorien, die das öffentliche Interesse an der antiken Vergangenheit nachhaltig veränderten.
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