15 January 2026, 16:01

„Extrawurst“: Fahri Yardım glänzt als Erol in der neuen Gesellschaftskomödie

Ein Plakat für 'Die Westindische Komödie' im Theatre Royal in Drury Lane, das ein Schwarz-Weiß-Bild eines Mannes mit Zylinder und einer Frau in einem langen Kleid zeigt, die beide lächeln und in die Kamera blicken, mit der überdimensionalen, weißen Schrift 'Die Westindische Komödie'.

Schauspieler spricht über alltäglichen Rassismus - „Extrawurst“: Fahri Yardım glänzt als Erol in der neuen Gesellschaftskomödie

„Extrawurst“ kommt am 15. Januar in die Kinos

Basierend auf dem gleichnamigen Bühnenstück erzählt der Film von den chaotischen Vorbereitungen eines Tennisclubs auf sein Sommerfest. Mit dabei: ein hochkarätiges Ensemble, darunter Christoph Maria Herbst, Hape Kerkeling und Fahri Yardım, der in der Rolle des Erol zu sehen ist.

Fahri Yardım, 45, wurde vor allem durch seine Mitwirkung in der Serie Jerks bekannt, bevor er zu Extrawurst stieß. Die Zusammenarbeit mit Hape Kerkeling bezeichnete er als Höhepunkt – den Komiker nannte er eine „lebende Legende“. Der Film selbst setzt sich mit Themen wie kultureller Identität, Migration und den Widersprüchlichkeiten der Cancel Culture auseinander.

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Sein Charakter Erol spiegelt dabei auch einige von Yardıms eigenen Ansichten wider. Im Gespräch mit spot on news gab er zu, Schwierigkeiten mit dem Begriff „Cancel Culture“ zu haben, da dieser oft von jenen instrumentalisiert werde, die sich gegen gesellschaftlichen Fortschritt stemmen. Zudem berichtete er, wie er im Alltag mit Rassismus umgeht: Manche Kränkungen nimmt er bewusst wahr, andere, unbeabsichtigte Verfehlungen ignoriert er. Abseits der Schauspielerei verriet Yardım eine persönliche Vorliebe: türkische Sucuk statt bayerischer Weißwurst. Seine Rolle in Extrawurst markiert einen weiteren Schritt in einer Karriere, die Humor mit gesellschaftskritischen Tönen verbindet.

Extrawurst vereint Comedy mit aktuellen Debatten über Identität und gesellschaftlichen Wandel. Mit einer Mischung aus etablierten Stars und brisanten Themen will der Film unterhalten – und gleichzeitig zum Nachdenken anregen. Ab dem 15. Januar im Kino: ein Streifen, der für Lacher und Diskussionsstoff sorgt.