VW-Chef Blume hält am harten Sparkurs fest – Belegschaft reagiert mit Misstrauen
VW-Chef bleibt bei Sparpolitik - Vertrauensverlust bei Mitarbeitern - VW-Chef Blume hält am harten Sparkurs fest – Belegschaft reagiert mit Misstrauen
VW-Chef bleibt bei Sparkurs – Vertrauensverlust bei Belegschaft
VW-Chef bleibt bei Sparkurs – Vertrauensverlust bei Belegschaft
VW-Chef bleibt bei Sparkurs – Vertrauensverlust bei Belegschaft
- Dezember 2025, 16:50 Uhr
Volkswagen und die IG Metall haben sich auf einen umfassenden Umstrukturierungsplan geeinigt, der bis 2030 den Abbau von 35.000 Arbeitsplätzen in Deutschland vorsieht. Die Ende Dezember 2024 abgeschlossene Vereinbarung stellt zugleich früher gestrichene Beschäftigungsgarantien wieder her. Doch nach monatelanger Unsicherheit bleibt das Vertrauen zwischen Belegschaft und Führungsebene tief erschüttert.
Dem Deal ging Anfang 2024 ein erbitterter Tarifkonflikt voraus, in dessen Verlauf Volkswagen die jahrzehntelang geltenden Arbeitsplatzgarantien aufkündigte und die Zukunft mehrerer deutscher Standorte infrage stellte. Viele Beschäftigte fühlten sich dadurch verraten – eine interne Umfrage zeigte einen drastischen Vertrauensverlust. Nur noch 16 Prozent der Mitarbeiter glauben, dass der Vorstand Profitabilität und Arbeitsplatzsicherheit gleichgewichtet; 2021 waren es fast 40 Prozent gewesen.
Konzerchef Oliver Blume pocht seit Langem auf mehr Effizienz und betont, dass Kostensenkungen für die Zukunft des Unternehmens unverzichtbar seien. Bei einer jüngeren Betriebsversammlung in Wolfsburg lobte er zwar die starken Produkte und fortschrittliche Technologie des Konzerns, forderte aber gleichzeitig eine Steigerung der Produktivität. Doch trotz seines Fokus auf Wettbewerbsfähigkeit offenbart die Umfrage wachsendes Misstrauen unter den Beschäftigten gegenüber den Prioritäten der Führung.
Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies (SPD) mahnte Volkswagen, den Erhalt von Arbeitsplätzen an erste Stelle zu setzen. Er forderte Verlässlichkeit und langfristige Planung statt kurzfristiger politischer Gesten. Der neue Tarifkompromiss verlängert die Beschäftigungsgarantien zwar bis 2030 – doch der Schaden für das Vertrauen der Belegschaft könnte länger brauchen, um behoben zu werden.
Der Umstrukturierungsplan ebnet den Weg für einen Abbau von 35.000 Stellen in Deutschland innerhalb der nächsten sechs Jahre. Im Gegenzug erhalten die Beschäftigten wieder Arbeitsplatzsicherheiten, die 2024 zunächst gestrichen worden waren. Die eigentliche Herausforderung liegt nun darin, das Vertrauen zwischen der Belegschaft und einer Führungsebene wiederherzustellen, deren Engagement für die Zukunft der Mitarbeiter weiterhin auf Skepsis stößt.
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