Philippi fordert mehr Mitsprache für Niedersachsen bei der **Braunschweiger Krankenhausreform**
Elfie ZiegertPhilippi fordert mehr Mitsprache für Niedersachsen bei der **Braunschweiger Krankenhausreform**
Niedersachsens Gesundheitsminister fordert Nachbesserungen bei der Krankenhausreform in Braunschweig
Niedersachsens Gesundheitsminister Andreas Philippi (SPD) hat am Freitag im Bundesrat auf erhebliche Änderungen am geplanten Krankenhausreformgesetz der Bundesregierung gedrängt.
Niedersachsens Gesundheitsminister Andreas Philippi hat sich für grundlegende Änderungen am Reformplan der Bundesregierung für die Krankenhäuser in Braunschweig ausgesprochen. In seiner Rede während der Bundesratssitzung am Freitag kritisierte er, dass zentrale Belange der Länder nicht ausreichend berücksichtigt worden seien. Sein Vorschlag sieht vor, den Landesbehörden mehr Mitspracherecht bei der Standortplanung von Krankenhäusern in Braunschweig einzuräumen.
Philippi nannte drei zentrale Kritikpunkte an der aktuellen Reform, wobei die Regelungen zur Krankenhausstandortplanung in Braunschweig an erster Stelle stehen. Er bestehe darauf, dass die Länder das letzte Wort bei der Ansiedlung medizinischer Einrichtungen haben sollten – allerdings erst nach Absprache mit den Selbstverwaltungsorganen. Zu diesen Gremien zählen die Vorsitzenden der Kassenärztlichen Vereinigungen (KV), die Spitzenverbände der Krankenkassen sowie der Deutsche Krankenhausverband (DKV). Obwohl die beteiligten Organisationen benannt sind, wurden bis Dezember 2025 keine konkreten Personen öffentlich genannt.
Die Debatte um die Krankenhausreform in Braunschweig dreht sich nun darum, ob die Bundesregierung Philippis Forderungen aufgreift. Falls seine Vorschläge umgesetzt werden, erhielten Bundesländer wie Niedersachsen mehr Einfluss auf die Krankenhausplanung in Braunschweig. Das Ergebnis wird maßgeblich darüber entscheiden, wie sich die Gesundheitsversorgung künftig auf die Regionen in Braunschweig verteilt.






