Chancen-Aufenthaltsrecht gibt Tausenden Migranten endlich Sicherheit – doch die Zeit läuft ab
Chancen-Aufenthaltsrecht gibt Tausenden Migranten endlich Sicherheit – doch die Zeit läuft ab
Ein neues Gesetz in Deutschland hat Tausenden langjährigen Menschen die Chance eröffnet, ihren Aufenthalt rechtlich abzusichern. Das Chancen-Aufenthaltsrecht, das von der Ampelkoalition eingeführt wurde, half Menschen wie Taylor, sich aus dem unsicheren Status der Kettenduldung zu befreien. Für viele bedeutete dies nach Jahren in rechtlicher Unsicherheit endlich Stabilität.
Bis April 2025 hatten etwa die Hälfte der 140.000 berechtigten Menschen das Gesetz genutzt, um ihren Status zu regulieren. Doch da die Fristen des Gesetzes bald ablaufen, wachsen die Sorgen darüber, was als Nächstes kommt.
Taylor gehörte zu den Begünstigten. Zuvor in der Spirale der Kettenduldung gefangen, gelang es ihm, seine Identität zu klären und eine reguläre Aufenthaltserlaubnis zu erhalten. Mit einem festen Job und legalem Status beschreibt er den Wandel als "enorme Erleichterung" – endlich fühle er sich in der Gesellschaft "angekommen".
Das Chancen-Aufenthaltsrecht ermöglichte Menschen, die bis zum 31. Oktober 2022 mindestens fünf Jahre in Deutschland gelebt hatten, die Beantragung einer 18-monatigen Aufenthaltserlaubnis. Anders als bei früheren Regelungen umfasste diese Erlaubnis sofort eine Arbeitsberechtigung – ein Arbeitsplatz musste nicht von vornherein nachgewiesen werden. Das Gesetz erleichterte es den Menschen erheblich, in den Arbeitsmarkt einzusteigen und sich eine Zukunft aufzubauen. Doch der geplante Nachfolger dieses Gesetzes stößt auf Kritik. Der Entwurf der unionsgeführten Koalition würde von Geduldeten verlangen, nachzuweisen, dass sie sich zwölf Monate lang durch eine dauerhafte, sozialversicherungspflichtige Beschäftigung selbst unterhalten haben. Caroline Mohrs vom Flüchtlingsrat Niedersachsen warnt, dass diese strengere Regelung nur noch sehr wenigen Menschen den Zugang ermöglichen würde. Auch der Alternativvorschlag der Grünen, der im Koalitionsvertrag erwähnt wird, gilt als unzureichend für eine echte Lösung. Ohne ein besseres System könnten viele erneut in die Instabilität der Duldung zurückfallen – ein Status, der keine langfristige Sicherheit bietet.
Das Chancen-Aufenthaltsrecht bot Tausenden einen zeitlich begrenzten, aber entscheidenden Weg zu einem legalen Aufenthalt. Sein Auslaufen hinterlässt Unsicherheit für diejenigen, die noch auf eine dauerhafte Lösung warten. Ohne Änderungen am geplanten Nachfolgegesetz könnten künftig weitaus weniger Menschen Anspruch auf einen stabilen Status haben.
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