15 January 2026, 03:49

Göttingen übernimmt die volle Kontrolle über den Nahverkehr in Südniedersachsen

Ein altes Kartenbild des Königreichs Sachsen, Deutschland, mit der durchfließenden Rhine River, in einem Photo-Rahmen angezeigt.

Göttingen übernimmt die volle Kontrolle über den Nahverkehr in Südniedersachsen

Die Stadt Göttingen und der Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen (ZVSN) haben ihr ÖPNV-System grundlegend reformiert. Nach einer einjährigen Umstrukturierung übernehmen sie nun die volle Kontrolle über das Verkehrsnetz Südniedersachsen (VSN). Die Änderungen zielen darauf ab, den Nahverkehr in der Region stabiler und effizienter zu gestalten.

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Die Neuordnung begann mit dem Vorhaben, von einer losen Zusammenarbeit verschiedener Verkehrsanbieter zu einer einheitlichen Steuerungsinstanz überzugehen. Dieser Prozess wurde zu Jahresbeginn abgeschlossen. Ein externer Experte begleitete die Umstrukturierung und sorgte dafür, dass sie planmäßig verlief.

Im Rahmen der Veränderungen erwarben die Stadt Göttingen und der ZVSN sämtliche Unternehmensanteile der VSN. Als alleinige Gesellschafter verfügen sie nun über die volle Entscheidungsgewalt. Dieser Schritt soll die Koordination und langfristige Planung des lokalen Verkehrs verbessern. Zudem wurde eine neue Führungsebene eingesetzt: Stephan Börger bleibt zwar weiterhin beim ZVSN tätig, übernimmt aber zusätzlich die Geschäftsführung der VSN. Janina Ternedde wurde darüber hinaus als Prokuristin für die VSN GmbH bestellt. Die Verantwortlichen erwarten, dass die Reform ihnen eine stärkere Rolle bei der Gestaltung künftiger Verkehrspolitik ermöglicht. Die einheitliche Struktur soll den Fahrgästen in der gesamten Region zuverlässigere, nachhaltigere und kostengünstigere Verkehrsleistungen bieten.

Mit dem abgeschlossenen Umstrukturierungsprozess ändert sich die Steuerung des öffentlichen Nahverkehrs in Südniedersachsen grundlegend. Da die Stadt und der ZVSN nun die vollständige Kontrolle innehaben, rückt die Umsetzung von Verbesserungen in den Fokus. Die Reformen sollen in den kommenden Jahren eine klarere Ausrichtung für die Verkehrsentwicklung vorgeben.