BauGB-Novelle soll Wohnungsbau in Speckgürteln beschleunigen – doch nur vorübergehend
BauGB-Novelle soll Wohnungsbau in Speckgürteln beschleunigen – doch nur vorübergehend
Eine geplante Novelle des deutschen Baugesetzbuchs (BauGB) könnte den Wohnungsbau in städtischen Randgebieten vereinfachen. Die für November 2025 erwartete Änderung würde es ermöglichen, kleine Mehrfamilienhäuser auch ohne Bebauungsplan oder Anpassung an die umliegende Bebauung zu errichten. Kommunen haben drei Monate Zeit, um Einspruch einzulegen, bevor mit dem Bau begonnen werden darf.
Die Reform zielt darauf ab, den Wohnraummangel in Speckgürteln zu entschärfen, indem sie kleinere Bauvorhaben beschleunigt. Künftig könnten Gebäude mit vier bis sechs Wohneinheiten genehmigt werden – selbst wenn sie nicht in bestehende Bebauungspläne passen. Damit sollen vor allem ältere Hausbesitzer und junge Familien unterstützt werden, die in den äußeren Bezirken kaum passenden Wohnraum finden.
Die Änderung bleibt jedoch vorläufig und rechtlich unverbindlich – ein Kompromiss, der zwar Genehmigungen beschleunigt, aber keine langfristige Planungssicherheit bietet. Der Politiker Sören Bartol (SPD) wies darauf hin, dass umfassende Reformen des Planungsrechts Jahre dauern und breite öffentliche Unterstützung erfordern. Finanzielle Anpassungen ließen sich hingegen zügig umsetzen, wenn der politische Wille da sei. Kritiker monieren, dass die befristete Regelung ihre Wirkung schwäche. Befürworter hingegen hoffen, dass die Vereinfachungen den Druck auf den Wohnungsmarkt in den Randgebieten verringern, indem sie bürokratische Hürden abbauen.
Die Novelle ebnet den Weg für kleinere Wohnprojekte in Vorstädten. Gemeinden müssen innerhalb von drei Monaten reagieren, sonst verlieren sie ihr Vetorecht. Treten die Regeln wie geplant Ende 2025 in Kraft, könnte ihr vorübergehender Charakter jedoch die langfristigen Vorteile begrenzen.
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