Schwache Wirtschaft bremst Nachfrage nach Rohstoffen - Schwache Wirtschaft bremst Nachfrage nach Rohstoffen
Schwache Konjunktur bremst Rohstoffnachfrage
Schwache Konjunktur bremst Rohstoffnachfrage
Schwache Konjunktur bremst Rohstoffnachfrage
- Dezember 2025, 05:02 Uhr MEZ
Die Förderung und der Import von mineralischen Rohstoffen in Deutschland sind auf den niedrigsten Stand seit Jahren gesunken. Wirtschaftliche Schwächen, hohe Kosten und eine nachlassende Nachfrage drückten die inländische Produktion 2024 auf 475 Millionen Tonnen. Betroffen sind sowohl Baustoffe als auch Energierohstoffe wie Kohle und Gas.
Die gesamte heimische Förderung mineralischer Rohstoffe belief sich im vergangenen Jahr auf 475 Millionen Tonnen – ein weiterer Rückgang in einer anhaltenden Abwärtsspirale. Mit 211 Millionen Tonnen machten Sand, Kies und gebrochene Natursteine zwar nach wie vor den größten Anteil aus, doch selbst diese zentralen Materialien verzeichneten seit 2020 einen Rückgang von fast 25 Prozent.
Besonders stark ging die Braunkohleförderung zurück: Sie sank um etwa 10 Prozent auf knapp 92 Millionen Tonnen. Auch die Erdgasgewinnung schrumpfte um fast 4 Prozent auf 4,7 Milliarden Kubikmeter. Gleichzeitig gingen die Rohstoffimporte um 2,8 Prozent zurück und erreichten 288 Millionen Tonnen. Hohe Zinsen, hartnäckige Inflation sowie gestiegene Energie- und Transportkosten belasten die deutsche Industrie schwer. Diese Faktoren dämpften die Nachfrage nach mineralischen Ressourcen in nahezu allen Bereichen. Bei den Energierohstoffen – Kohle, Öl und Gas – waren die Einfuhrrückgänge 2024 am stärksten.
Der Rückgang bei Förderung und Importen spiegelt die tieferliegenden wirtschaftlichen Herausforderungen wider, vor denen Deutschland steht. Da die Energie-, Bau- und Industriebranche ihre Aktivitäten zurückfahren, wird der Rohstoffverbrauch voraussichtlich weiter gedämpft bleiben. Die Zahlen unterstreichen eine anhaltende Schwächephase in zentralen Wirtschaftsbereichen.






