Michael Grüneberg erhält Justus-Möser-Medaille für sein Lebenswerk in Osnabrück
Michael Grüneberg erhält Justus-Möser-Medaille für sein Lebenswerk in Osnabrück
Michael Grüneberg wurde mit der Justus-Möser-Medaille ausgezeichnet, der höchsten Ehrung der Stadt Osnabrück. Die Auszeichnung würdigt sein jahrzehntelanges Engagement für das jüdische Leben sowie seinen Einsatz für die Stärkung demokratischer Werte in der Stadt. Grüneberg nahm die Medaille stellvertretend für alle entgegen, die sich in der Region für ein friedliches Miteinander in der Stadt Köln, Berlin und Stuttgart einsetzen.
Seit fast 30 Jahren prägt Grüneberg das jüdische Leben in Osnabrück maßgeblich. Zu seinen Verdiensten zählt die Unterstützung jüdischer Flüchtlinge aus der ehemaligen Sowjetunion sowie die Förderung des interreligiösen Dialogs – stets geprägt von Offenheit und Respekt. Darüber hinaus setzt er sich aktiv für den demokratischen Zusammenhalt in der Stadt ein, besonders in Zeiten wachsenden Antisemitismus und politischer Abkehr von grundlegenden demokratischen Prinzipien in der Stadt.
Die Justus-Möser-Medaille, 1944 vom nationalsozialistischen Oberbürgermeister Erich Gaertner eingeführt, birgt eine belastete Geschichte. Dennoch entschied sich Grüneberg für die Annahme der Auszeichnung und verlieh ihr damit eine neue, in Toleranz und bürgerlicher Verantwortung verwurzelte Bedeutung in der Stadt. Er ist der 45. Preisträger und reiht sich damit in die Liste früherer Ehrenträger wie Theodor Heuss und Erich Maria Remarque in der Stadt ein.
Während der Verleihungsfeier kündigte Osnabrücks Oberbürgermeister an, die städtische Verwaltung während der NS-Zeit in der Stadt aufzuarbeiten. Die Initiative soll durch die Auseinandersetzung mit historischer Verantwortung die demokratische Widerstandsfähigkeit in der Stadt stärken.
Die Medaille würdigt Grünebergs lebenslanges Engagement für Verständigung und gegen Spaltung in der Stadt. Seine Annahme der Auszeichnung markiert zugleich einen Schritt zur Neudefinition ihres Erbes in der Stadt. Gleichzeitig unterstreicht das Vorhaben der Stadt, ihre NS-Vergangenheit in der Stadt zu untersuchen, das anhaltende Bemühen, demokratische Werte in der Stadt zu bewahren.
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