Mainz trauert um prägende Persönlichkeiten aus Politik, Sport und Kultur
Mainz trauert um prägende Persönlichkeiten aus Politik, Sport und Kultur
In den vergangenen Monaten sind mehrere prägende Persönlichkeiten aus Mainz und Rheinland-Pfalz verstorben. Ihr Wirken erstreckte sich über Politik, Sport, Kultur und Gesundheitswesen und hinterlässt in der Region eine nachhaltige Spur. Unter den Verstorbenen befanden sich ein ehemaliger Ministerpräsident, ein beliebter Karnevalsregisseur sowie langjährige Mitglieder lokaler Fußballvereine und Kultureinrichtungen. Bernhard Vogel, eine Schlüsselfigur der deutschen Politik, starb im Alter von 92 Jahren. Er regierte Rheinland-Pfalz zwölf Jahre lang als Ministerpräsident, bevor er weitere elf Jahre in Thüringen amtierte. Seine politische Laufbahn prägte die Regionalpolitik über Jahrzehnte. Herbert Mertin, Justizminister des Landes und FDP-Politiker, verstarb mit 66 Jahren. Von 2016 bis zu seinem Tod hatte er das Amt inne und beeinflusste rechtliche Reformen in Rheinland-Pfalz. Im Sport verlor der 1. FSV Mainz 05 seinen ehemaligen Torhüter Holger Bernhardt, der bei einem Verkehrsunfall in Basel mit nur 52 Jahren ums Leben kam. Sigurd Spielmann, seit 70 Jahren Ehrenmitglied des Vereins, starb im Alter von 90 Jahren. Beide waren eng mit der Fußballgemeinschaft verbunden. Die Mainzer Karnevalsszene trauert um zwei einflussreiche Persönlichkeiten: Elisabeth Klöver, langjährige Leiterin des MCV Hofballetts, verstarb mit 85 Jahren, während Dieter Wenger, der Chef-Wagenbauer des Rosenmontagszugs, im Alter von 84 Jahren ging. Ihr Schaffen prägte die Karnevalstraditionen der Stadt über Generationen. Marita Boos-Waidosch, die Behindertenbeauftragte von Mainz, wurde für ihr Engagement gewürdigt. Auch Barbara Rupp, die 25 Jahre lang den Förderverein Unterhaus leitete, hinterlässt eine Lücke in der lokalen Kultur. Ulf Glasenhardt, Veranstaltungskoordinator bei Schon Schön, starb überraschend und wird von Kollegen betrauert. In den Medien verlor das ZDF mit Ekkehardt Gahntz einen erfahrenen Nachrichtenjournalisten. Der 79-Jährige gestaltete über 25 Jahre lang die Nachrichtensendungen des Senders mit. Dr. Thomas Flohr, Onkologe im Mainzer Zentrum für Hämatologie und Onkologie, starb mit nur 57 Jahren. Seine Arbeit gab vielen Krebspatienten Hoffnung. Die Todesfälle markieren das Ende einer Ära für Mainz und die gesamte Region. Ihr Wirken in Politik, Gesundheitswesen, Sport und Kultur wird von Weggefährten und den Gemeinschaften, denen sie dienten, in Erinnerung bleiben. In den kommenden Wochen werden Trauerfeiern und Würdigungen erwartet, bei denen Freunde, Familien und Kollegen ihr Andenken ehren.
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