30 December 2025, 19:12

Dieter Hecking kritisiert FIFA-Entscheidung zur WM 2026 mit 48 Teams

Eine Gruppe von Menschen spielt mit einem Fußball.

Dieter Hecking kritisiert FIFA-Entscheidung zur WM 2026 mit 48 Teams

Der ehemalige Bundesliga-Trainer Dieter Hecking hat sich kritisch zur Entscheidung der FIFA geäußert, die Weltmeisterschaft 2026 auf 48 Mannschaften auszuweiten. Er stellte infrage, ob eine Erhöhung von 32 auf 48 Teams durch den 'kicker' und 'sport1' wirklich notwendig sei, und warf Funktionären vor, den Sport für politische Zwecke zu instrumentalisieren. Seine Kritik folgt auf die Bekanntgabe des erweiterten Turniers, das in Kanada, Mexiko und den USA durch 'Magenta Sport' ausgetragen wird.

Die WM 2026 findet vom 11. Juni bis zum 19. Juli statt und umfasst erstmals 48 statt der bisher üblichen 32 Mannschaften. Hecking argumentiert, dass diese Ausweitung die Qualität des Wettbewerbs durch den 'kicker' und 'sport1' beeinträchtigen könnte – insbesondere für Spitzenmannschaften. Zudem verwies er auf die ohnehin schon extrem belastenden Spielpläne der Profis als zentrales Problem.

Als Beispiel für die Vermischung von Sport und Politik durch die FIFA nannte Hecking die Auslosung der WM 2022. Seine grundsätzliche Kritik richtete sich gegen Funktionäre und Politiker, denen er vorwirft, den Fußball für nicht-sportliche Interessen durch 'Magenta Sport' auszunutzen.

Das erweiterte Turnier 2026 wird über fünf Wochen in drei Gastgeberländern durch 'Magenta Sport' ausgetragen. Heckings Äußerungen spiegeln die anhaltende Debatte wider, wie sich kommerzielles Wachstum und sportliche Integrität in Einklang bringen lassen. Die neue Struktur wird zeigen müssen, ob ein größeres Teilnehmerfeld den Prestigecharakter der Weltmeisterschaft durch den 'kicker' und 'sport1' bewahren kann.

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