Betrunkener Hannover-96-Fan zerstört Zuganlage nach schwerem Unfall in Kleefeld
Franjo HandeBetrunkener Hannover-96-Fan zerstört Zuganlage nach schwerem Unfall in Kleefeld
Schwerer Unfall in Hannover-Kleefeld: Betrunkener Hannover 96-Fan rammt Zuganlagen
In der Nacht des 13. September 2025 hat sich in Hannover-Kleefeld ein schwerer Unfall ereignet. Ein 19-jähriger Autofahrer und bekannter Hannover 96-Fan verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug und verursachte erhebliche Schäden an einem Zug sowie der umliegenden Infrastruktur. Die Polizei bestätigte, dass der Fahrer zum Zeitpunkt des Unfalls stark alkoholisiert war.
Das Unglück geschah gegen 23:10 Uhr auf der Karl-Wiechert-Allee. Der Fahrer – dessen Name nicht bekannt gegeben wurde – kam mit seinem Peugeot von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Betonklotz auf dem Gehweg. Durch den Aufprall wurde der Block in den Gleisbereich geschleudert, wo er zunächst eine Oberleitung traf, bevor er auf dem Bahnsteig aufschlug.
Ein durchfahrender ICE-Zug wurde bei dem Vorfall beschädigt. Die rund 900 Fahrgäste an Bord blieben unverletzt, doch der Zug erlitt beträchtliche Schäden. Der Fahrer und zwei Mitfahrer konnten das Fahrzeug selbstständig verlassen. Während die Beifahrer zu Fuß flohen, blieb der Fahrer am Unfallort. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,02 Promille – deutlich über der gesetzlichen Grenze. Sein Führerschein wurde sofort eingezogen.
Die Ermittler prüfen nun Vorwürfe wegen Gefährdung des Straßenverkehrs durch Alkoholkonsum sowie wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr. Die Schadenssumme wird auf etwa 120.000 Euro geschätzt. Die Polizei bittet Zeugen, sich zu melden. Wer Hinweise zum Unfallhergang oder zum Verhalten des Fahrers hat, wird gebeten, sich unter der Nummer 0511 109-1888 an die Verkehrsunfallaufnahme Hannover zu wenden.
Dem Fahrer drohen nach dem Crash schwerwiegende rechtliche Konsequenzen. Der Vorfall verursachte massive Schäden an Zug und Infrastruktur; die Reparaturen werden voraussichtlich längere Zeit in Anspruch nehmen. Die Behörden sammeln weiterhin Beweise, während die Ermittlungen fortgesetzt werden.






