Berlins Sportvereine boomen: Über 822.000 Mitglieder im Rekordwachstum
Elfie ZiegertBerlins Sportvereine boomen: Über 822.000 Mitglieder im Rekordwachstum
Berlins Sportvereine verzeichnen starken Mitgliederschub
Zum Jahresbeginn 2026 hat Berlin einen deutlichen Anstieg der Vereinsmitgliedschaften erlebt – die Zahl stieg auf über 822.000. Das entspricht einem Wachstum von 5,14 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, angetrieben durch einen Zuwachs an Neumitgliedern in allen Altersgruppen. Verantwortliche führen den Aufschwung auf die zunehmende Zugänglichkeit des Sports und die Anpassung der Vereine an veränderte Bedürfnisse zurück.
Allein im Jahr 2025 verzeichnete der LandesSportBund Berlin (LSB) 12.858 neue Mitgliedschaften. Besonders Frauen, Mädchen, Jugendliche und Menschen über 61 Jahren zeigen großes Interesse an Vereinsaktivitäten. Schulnahe Programme stoßen auf besondere Resonanz, während Sportarten wie Basketball, American Football und Cheerleading mittlerweile zu den zehn größten Fachverbänden zählen.
Fußball bleibt unangefochten die beliebteste Sportart der Stadt. Der Berliner Fußball-Verband führt mit 241.282 Mitgliedern, gefolgt vom 1. FC Union Berlin als größtem Einzelverein mit 71.328 Mitgliedern. Hertha BSC liegt mit 60.461 registrierten Sportlern knapp dahinter.
Der LSB hat sein Angebot zudem erweitert und zwei neue Verbände aufgenommen: Tischfußball und Pétanque. Verbandspräsident Thomas Härtel betonte, wie wichtig Kreativität und Flexibilität seien, um neue Mitglieder zu gewinnen. Die Vereine hätten es geschafft, Herausforderungen zu meistern und den Sport inklusiv sowie attraktiv zu gestalten.
Die aktuellen Zahlen bestätigen die wachsende Begeisterung für organisierten Sport in Berlin. Mit steigenden Mitgliedszahlen und neuen Disziplinen, die an Beliebtheit gewinnen, erweitern die Vereine kontinuierlich ihre Anziehungskraft. Der Trend deutet auf eine vielversprechende Zukunft für den Breitensport in der Hauptstadt hin.






