07 May 2026, 02:25

Wirtschaftsverband fordert radikale Renten- und Steuerreformen gegen Deutschlands Abstieg

Alte 19. Jahrhundert-Landkarte von Deutschland, die politische Teilung zeigt, auf Papier gedruckt mit Text oben und unten.

Wirtschaftsverband fordert radikale Renten- und Steuerreformen gegen Deutschlands Abstieg

Marie-Christine Ostermann, Chefin eines führenden Wirtschaftsverbands, hat dringende Reformen bei Rente und Steuern gefordert. Ohne Kurskorrektur drohe Deutschland ein weiterer wirtschaftlicher Abstieg, warnte sie. Zu ihren Vorschlägen gehören strengere Rentenzugangsregeln sowie ein Stopp bei Steuererhöhungen für Spitzenverdiener.

Ostermann kritisierte Pläne zur Anhebung des Spitzensteuersatzes scharf – dies belaste am Ende die Mittelschicht. Auch eine Vermögenssteuer lehnte sie ab und verglich sie mit einer „Investitionsstrafe“ in der Krise.

Um die explodierenden Rentenausgaben in den Griff zu bekommen, schlug sie die Wiedereinführung des Nachhaltigkeitsfaktors vor, der automatische Leistungssteigerungen begrenzen würde. Zudem plädierte sie dafür, das Renteneintrittsalter an die Lebenserwartung zu koppeln und vorzeitigen Ruhestand mit Abschlägen zu belegen. Anreize für ein längeres Arbeitsleben gehören ebenfalls zu ihrem Konzept.

Ostermann forderte zudem die Rücknahme oder Umgestaltung von Leistungen wie der „Mütterrente“ und der Rente mit 63. Diese Maßnahmen, so ihre Argumentation, würden die ständigen Beitragserhöhungen stoppen. Sollte die SPD die Reformen blockieren, müsse Friedrich Merz notfalls eine Vertrauensfrage wagen – „jetzt sei Führung gefragt“, betonte sie.

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Ihre Warnungen unterstrich Ostermann mit einer deutlichen Botschaft: Deutschland brauche eine wirtschaftliche Trendwende, um den Abwärtstrend zu bremsen.

Ihre Reformvorschläge zielen auf zwei zentrale Punkte: die langfristige Finanzierbarkeit der Rente und stabile Steuersätze. Strengere Rentenzugangsregeln und der Verzicht auf höhere Abgaben für Topverdiener sollen die finanzielle Belastung von Beschäftigten und Unternehmen verringern.

Quelle