02 May 2026, 14:30

Willingmann fordert Energiewende als Schlüssel für Sachsens Arbeitsplätze und Wirtschaft

Balkendiagramm, das die erneuerbare Stromerzeugung nach Brennstoffart von 2000 bis 2040 im Referenzszenario zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Willingmann fordert Energiewende als Schlüssel für Sachsens Arbeitsplätze und Wirtschaft

Am Tag der Arbeit zeigte Sachsens-Anhalts Energieminister Prof. Dr. Armin Willingmann seine Solidarität mit den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern im gesamten Bundesland. Gleichzeitig ging er auf drängende wirtschaftliche Herausforderungen ein und nannte insbesondere die Energiekosten sowie eine langfristige Industriestrategie als entscheidend für die Zukunft der Region.

Willingmann kritisierte scharf diejenigen, die Arbeitnehmer für wirtschaftliche Schwierigkeiten verantwortlich machten. Themen wie Homeoffice oder die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben seien nicht die eigentliche Ursache, betonte er. Stattdessen forderte er mehr Fokus auf Innovation und Widerstandsfähigkeit, um nachhaltiges Wachstum in Sachsen-Anhalt zu sichern.

Der Minister warnte, dass hohe Energiepreise Haushalte belasten, die Betriebskosten für Unternehmen in die Höhe treiben und Arbeitsplätze gefährden. Er rief die Bundeswirtschaftsministerin Katerina Reiche auf, die deutsche Energiepolitik zu überarbeiten – angesichts der Iran-Krise und stark steigender Öl- und Gaspreise sei dies dringend notwendig.

Eine nachträgliche Bewertung vergangener Entscheidungen, etwa beim Ausstieg aus Kernenergie und Kohle, lehnte Willingmann ab. Seine Lösung setzt stattdessen auf den Ausbau erneuerbarer Energien, die Modernisierung der Stromnetze und den Ausbau von Speicherkapazitäten. Sachsen-Anhalt habe bereits über 20.000 Arbeitsplätze im Bereich der Erneuerbaren geschaffen und sich damit als Vorreiter der grünen Energiewende positioniert, so der Minister.

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Der Fortschritt bei den Erneuerbaren habe zudem neue Unternehmen in die Region gelockt, ergänzte Willingmann. Bezahlbare und verlässliche Energie bleibe jedoch entscheidend für wirtschaftliche Stabilität und den Erhalt von Arbeitsplätzen.

Seine Aussagen unterstreichen den Zusammenhang zwischen Energiepolitik, Unternehmensbelastungen und Beschäftigung in Sachsen-Anhalt. Angesichts der wachsenden Bedeutung erneuerbarer Energien strebt das Land an, wirtschaftliches Wachstum mit einer nachhaltigen Energiewende zu verbinden. Nun gelte es, die Infrastruktur weiter auszubauen und die Schaffung neuer Arbeitsplätze in der Branche voranzutreiben.

Quelle