Urteil im Frankfurter Prozess: Dating-Apps als Falle für brutale Raubüberfälle
Franjo HandeUrteil im Frankfurter Prozess: Dating-Apps als Falle für brutale Raubüberfälle
Vor dem Landgericht Frankfurt (Oder) warten sechs Angeklagte auf das Urteil in einem Prozess, in dem ihnen vorgeworfen wird, über Dating-Apps gezielt schwule Männer in gewalttätige Raubüberfälle gelockt zu haben. Die Verkündung der Entscheidung ist für Dienstag, 9:00 Uhr, angesetzt.
Zu der Gruppe zählen drei junge Erwachsene und drei Jugendliche. Laut Staatsanwaltschaft erstellten sie gefälschte Online-Profile, um ihre Opfer in abgelegene Gegenden zu locken. Dort seien die Männer dann angegriffen, beraubt und misshandelt worden.
Den Ermittlungen zufolge dokumentierten die Angeklagten ihre Taten systematisch. Trotz der Schwere der Vorwürfe fanden sich keine Hinweise auf ein organisiertes Netzwerk oder politische Motive. Wegen des jugendlichen Alters einiger Beschuldigter blieben große Teile der Verhandlung unter Ausschluss der Öffentlichkeit.
Das Urteil wird in einer öffentlichen Sitzung verkündet. Die Anklagepunkte umfassen schwere Raubdelikte im Zusammenhang mit der Dating-App-Masche. Die Entscheidung wird über die rechtlichen Konsequenzen für alle sechs Angeklagten bestimmen.






