Travis Waltons rätselhafte Alien-Entführung: Was wirklich im Wald geschah
Elfie ZiegertTravis Waltons rätselhafte Alien-Entführung: Was wirklich im Wald geschah
Die angebliche Entführung von Travis Walton im Jahr 1975 zählt bis heute zu den umstrittensten Fällen einer Begegnung mit Außerirdischen in der US-Geschichte. Fast fünf Jahrzehnte lang hat Waltons Behauptung, von außerirdischen Wesen entführt worden zu sein, Neugier, Skepsis und sogar eine Hollywood-Verfilmung ausgelöst.
Am 5. November 1975 verschwand Walton, damals ein 22-jähriger Holzfäller, spurlos während der Arbeit im Apache-Sitgreaves-Nationalforst in Arizona. Seine Kollegen beobachteten entsetzt, wie ein gleißendes Licht aus dem Wald aufstieg, gefolgt von einem Strahl, der ihn in ein scheibenförmiges Objekt hinaufzog. Voller Panik flohen sie und erstatteten später bei der Polizei Anzeige, die zunächst von einem Scherz oder einem Verbrechen ausging.
Fünf Tage später tauchte Walton verwirrt wieder auf und behauptete, er sei an Bord eines Raumschiffs gewesen. Er beschrieb kleine, haarlose Wesen mit übergroßen Köpfen und Augen, die in rotbraune Overalls gekleidet gewesen seien. Trotz seiner Angst bestand er darauf, dass sie versucht hätten, ihm zu helfen. Über die Jahre hinweg hielten Walton und seine Kollegen an ihrer Schilderung fest – auch als Kritiker vermuteten, es handele sich um eine erfundene Geschichte, um eine Strafe für unentschuldigtes Fernbleiben von der Arbeit zu umgehen.
Der Fall erregte 1993 größere Aufmerksamkeit, als der Film Feuer am Himmel mit D.B. Sweeney in der Rolle Waltons in die Kinos kam. Die Verfilmung dramatisierte seine Erzählung und verankerte die Geschichte endgültig in der Popkultur.
Waltons Erlebnis spaltet bis heute die Meinungen: Während die einen es als aufwendige Fälschung abtun, betrachten andere es als einen der überzeugendsten Berichte über eine Alien-Entführung. Seine unveränderte Aussage und die Bestätigung durch seine Kollegen machen den Fall zu einem zentralen Thema für UFO-Forscher und Skeptiker gleichermaßen.






