Schiedsrichter-Fehler überschattet Bayerns 1:1 gegen Leverkusen – war Díaz' Rote Karte gerechtfertigt?
Magdalena Hertrampf"In Leben kein Schmetterling": Bayern ärgerlich nach Roter Karte für Díaz - Schiedsrichter-Fehler überschattet Bayerns 1:1 gegen Leverkusen – war Díaz' Rote Karte gerechtfertigt?
Bayern München und Bayer Leverkusen trennten sich 1-1 – doch die Partie stand im Schatten eines Schiedsrichter-Skandals. Das Spiel nahm eine dramatische Wende, als Leverkusens Luis Díaz in der Schlussphase die zweite Gelbe Karte sah.
Der umstrittene Vorfall ereignete sich in der 84. Minute, als Díaz im Strafraum zu Boden ging. Schiedsrichter Christian Dingert wertete dies als Schwalbe und zeigte die zweite Gelbe Karte, was den Flügelspieler vom Platz stellte. Nach Sichtung der Aufnahmen nach dem Spiel gab Dingert zu, dass seine Entscheidung zu hart ausgefallen sei.
Die Spieler und das Betreuerteam des FC Bayern reagierten mit Verwirrung – die Begründung für den Platzverweis blieb ihnen unklar. Leverkusens Trainer Vincent Kompany nannte die Entscheidung "wahnsinnig" und betonte, es habe "keine Gelbe Karte verdient". Selbst Leverkusens Verteidiger Jonathan Tah verwies darauf, dass Díaz sofort wieder aufgestanden sei – ein klares Zeichen, dass keine Vortäuschung vorlag.
Die Partie endete 1:1, doch im Mittelpunkt stand weiterhin der umstrittene Schiedsrichterentscheid. Beide Teams erhielten während des Spiels keine weitere Aufklärung, was auf beiden Bänken Frustration zurückließ.
Dingerts spätes Eingeständnis änderte nichts mehr am Ergebnis: Die Rote Karte blieb bestehen, und Leverkusen musste die letzten Minuten in Unterzahl bestreiten. Bisher gab es weder vom DFB noch von der UEFA eine offizielle Stellungnahme zum Vorfall.