Polkadot revolutioniert Staking und Tokenomics mit neuen Regeln für mehr Stabilität
Grzegorz LoosPolkadot revolutioniert Staking und Tokenomics mit neuen Regeln für mehr Stabilität
Polkadot führt umfangreiche Updates für Staking und Tokenomics ein
Polkadot hat bedeutende Aktualisierungen seines Staking- und Tokenomics-Modells eingeführt. Die Änderungen zielen darauf ab, Effizienz, Sicherheit und Zugänglichkeit sowohl für Validatoren als auch für kleinere Token-Inhaber zu verbessern. Mehrere zentrale Anpassungen traten im April in Kraft, weitere Phasen sind für Mitte Juni geplant.
Das überarbeitete System schreibt nun eine Mindest-Selbstbeteiligung von 10.000 DOT für Validatoren vor. Wer unter diese Schwelle fällt, wird automatisch aus dem aktiven Set entfernt. Diese Regel stellt sicher, dass nur gut abgesicherte Validatoren operativ bleiben.
Bei Slashing-Ereignissen ist künftig nur noch das eigene gebondete Staking-Kapital der Validatoren gefährdet – Nominatoren bleiben von Strafen verschont. Zudem wurde eine maximale Umlaufgrenze von 2,1 Milliarden DOT eingeführt, was die langfristige Emission besser planbar macht.
Die jährliche DOT-Ausgabe sank mit Einführung des neuen Modells um 53,6 %. Weitere Kürzungen von etwa 13–14 % sind alle zwei Jahre vorgesehen, um die Inflation zu steuern. Gleichzeitig bleiben Nomination-Pools auch für Inhaber mit nur 1 DOT offen und sorgen so für eine inklusive Teilhabe.
Im April verarbeitete Acurast über 750 Millionen On-Chain-Transaktionen auf Polkadot. Zudem ging das Polkadot Docs MCP an den Start – eine dedizierte Ressource für Entwickler. Ab Mitte Juni erhalten Validatoren Belohnungen aus dem Dynamic Allocation Pool, unabhängig von den Auszahlungen an Nominatoren.
Die Updates verschärfen die Anforderungen an Validatoren, schützen gleichzeitig aber kleinere Teilnehmer. Mit strengeren Staking-Regeln und kontrollierter Emission strebt das Netzwerk mehr Stabilität an. Weitere Änderungen im Juni werden die Belohnungsverteilung für Validatoren und Nominatoren optimieren.






