29 March 2026, 00:29

Polizei und Ahmadiyya-Gemeinde stärken in Nordhorn den Dialog für mehr Sicherheit

Eine Gruppe von Männern in einem formellen Raum mit zwei Säulen, Vorhängen und Schränken im Hintergrund, die sich unterhalten.

Polizei und Ahmadiyya-Gemeinde stärken in Nordhorn den Dialog für mehr Sicherheit

Vertreter der Ahmadiyya Muslim Jamaat-Gemeinde in Nordhorn haben kürzlich die Polizeidirektion Nordhorn besucht, um im Rahmen eines Treffens die Zusammenarbeit zu vertiefen. Ziel der Begegnung war es, die Beziehungen zwischen der örtlichen Polizei und der Gemeinschaft zu stärken. Themenschwerpunkte waren die Jugendarbeit, die Kriminalprävention und der gesellschaftliche Zusammenhalt. Sowohl Polizeivertreter als auch Gemeinschaftsführer bezeichneten den Austausch als konstruktiv und zukunftsweisend.

Die Delegation der Ahmadiyya-Gemeinde, zu der auch Imam Jazib Ahmad Aziz und der Vertreter für interreligiösen Dialog, Rizwan Ranjah, gehörten, wurde von der Leiterin der Polizeidirektion Nordhorn, Frau Bruns, empfangen. Die Gemeinschaft, die die Sadiq-Moschee in der Sachsenstraße betreibt, setzt sich seit Langem für ein friedliches Miteinander und den gesellschaftlichen Dialog ein.

An den Gesprächen beteiligte sich auch Polizeihauptkommissar Jörg Reurik, ein Experte für Präventionsarbeit. Er berichtete über Programme, die junge Menschen in puncto Verantwortungsbewusstsein und Respekt schulen sollen. Ein zentrales Thema war dabei, wie Kinder und Jugendliche frühzeitig erreicht werden können, um positive soziale Werte zu vermitteln.

Darüber hinaus wurden übergeordnete Aspekte wie die Vorbeugung von Straftaten und die Bedeutung eines offenen Dialogs zwischen Polizei und religiösen Gruppen erörtert. Beide Seiten betonten, wie wichtig gegenseitiges Verständnis sei, um Vertrauen und Zusammenarbeit in der Region zu fördern.

Die Ahmadiyya Muslim Jamaat zählt in Deutschland rund 40.000 Mitglieder und unterhält bundesweit mehrere Moscheen, darunter historische Stätten wie die Wilmersdorfer Moschee in Berlin und die Fazle-Omar-Moschee in Hamburg. Ihr Engagement in lokalen Initiativen unterstreicht ihr Bekenntnis zu Integration und Dialog.

Die Polizeidirektion Emsland/Grafschaft Bentheim zeigte sich zufrieden mit dem Treffen und bezeichnete es als wertvollen Schritt zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Geplant sind weitere Austauschformate, um die Gespräche insbesondere in den Bereichen Jugendansprache und Kriminalprävention zu vertiefen. Die Ahmadiyya-Gemeinde und die örtliche Polizei werden auch künftig gemeinsam daran arbeiten, Sicherheit und Verständigung in Nordhorn zu fördern.

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