Neuwied diskutiert Fusionen und dringende Stadion-Sanierungen im Fußball
Grzegorz LoosNeuwied diskutiert Fusionen und dringende Stadion-Sanierungen im Fußball
In Neuwied haben Vertreter der Stadtverwaltung mit örtlichen Fußballvereinen über mögliche Fusionen und Stadionaufwertungen beraten. An den Gesprächen nahmen Oberbürgermeister Jan Einig, Bürgermeister Peter Jung sowie Vertreter des VfL Neuwied und von Vatanspor Neuwied teil. Die bestehenden Sporteinrichtungen sind bereits voll ausgelastet, sodass ohne größere Veränderungen kaum Erweiterungsmöglichkeiten bestehen.
Die Stadt prüfte eine mögliche Zusammenlegung von Cosmos Koblenz mit den beiden Neuwieder Vereinen VfL Neuwied und Vatanspor Neuwied. Zwar hat Neuwied keinen direkten Einfluss auf eine solche Entscheidung, die frühzeitige Information über die Pläne wurde von den Verantwortlichen jedoch begrüßt.
Das Raiffeisen-Stadion, ein zentraler Veranstaltungsort in den Diskussionen, erfüllt derzeit nur teilweise die Anforderungen für den regulären Spielbetrieb. Mängel bei der Platzqualität und veraltete Ausstattung wurden besonders hervorgehoben. Eine Erweiterung der Tribünen würde umfangreiche Planungen sowie ein formelles Baugenehmigungsverfahren erfordern, bevor mit Arbeiten begonnen werden könnte.
Auch das Heimstadion der SG Neuwied an der Bimsstraße steht in der Kritik, ob es den Ansprüchen der Oberliga gerecht wird. Aktuell gibt es keine zusätzlichen Kapazitäten, und die bestehenden Nutzungsrechte der Vereine bleiben unverändert. Mittelfristig könnten jedoch Verbesserungen am Stadion in der Bimsstraße möglich werden.
Die Gespräche zeigen, dass die Sportinfrastruktur in Neuwied an ihre Grenzen stößt und dringend modernisiert werden muss. Sowohl am Raiffeisen-Stadion als auch an der Bimsstraße wären umfangreiche Planungen und Genehmigungen für etwaige Aufwertungen nötig. Bis auf Weiteres werden die Vereine die bestehenden Spielstätten ohne Einschränkungen nutzen können.






