23 March 2026, 00:29

Kölns neues Logistikzentrum entsteht auf 95-Millionen-Euro-Brachland in Ossendorf

Großes modernes Gebäude mit der Bezeichnung "Stadthalle Center for Business" in Köln, Deutschland, mit vielen Fenstern, umgeben von Bäumen und städtischer Infrastruktur, einschließlich Straßenlaternen, elektrischen Kabeln, Fahrzeugen und Fußgängern unter einem bewölkten Himmel.

Kölns neues Logistikzentrum entsteht auf 95-Millionen-Euro-Brachland in Ossendorf

Ein 95-Millionen-Euro-Projekt soll ein brachliegendes Industriegelände in Köln in ein modernes Logistikzentrum verwandeln. Das von Verdion geleitete Vorhaben schafft auf 37.859 Quadratmetern nachhaltige Mietflächen im Kölner Stadtteil Ossendorf. Behördenvertreter betonen, dass das Projekt die lokale Wirtschaft stärken und neue Geschäftschancen eröffnen werde.

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Der neue Logistikpark ist Teil des European Logistics Fund 2 (VELF 2) von Verdion, der sich auf Schlüsselmärkte wie Deutschland, Dänemark und Schweden konzentriert. Auf dem 6,2 Hektar großen Brachland entstehen fünf LiteHub-Einheiten mit Größen zwischen 2.000 und 3.500 Quadratmetern sowie zwei größere Logistikgebäude mit insgesamt 24.164 Quadratmetern. Sämtliche Anlagen erfüllen den Energiestandard EG-40, streben die DGNB-Gold-Zertifizierung an und werden vollständig mit erneuerbaren Energien betrieben.

Der Standort überzeugt durch seine verkehrsgünstige Lage: Weniger als zehn Kilometer trennen das Gelände vom Kölner Stadtzentrum, und die Autobahn A1 ist nur vier Kilometer entfernt. Mit über drei Millionen Einwohnern im Umkreis von 30 Minuten Fahrtzeit ist die Lage für Unternehmen besonders attraktiv. Claudia Casaretto, Wirtschaftsberaterin bei CologneBusiness, hob hervor, dass das Projekt nicht nur ein vernachlässigtes Areal aufwerte, sondern auch Kölns Position als Wirtschaftsstandort festige.

Zudem hat Verdion ein 32.000 Quadratmeter großes Brachland in Rastatt nahe der deutsch-französischen Grenze erworben, um sein Logistiknetz auszubauen. Moritz Heißenberg, Executive Director von Verdion für Deutschland, bezeichnete das Kölner Projekt als "Aushängeschild" für VELF 2, das Unternehmen, Anwohnern und der gesamten Region Nutzen bringe. Oliver Kemper, bei Verdion für Investitionen in Deutschland zuständig, ergänzte, dass städtische Brachlandprojekte aufgrund der hohen Nachfrage nach Mietflächen weiterhin Priorität hätten.

Das fertige Logistikzentrum bietet moderne, energieeffiziente Gewerbeflächen in einem verkehrstechnisch optimal angebundenen urbanen Raum. Verdions Investition entspricht der wachsenden Nachfrage nach nachhaltigen Gewerbeimmobilien in europäischen Kernmärkten. Mit dem Bau wird Kölns Rolle als Logistik- und Wirtschaftsstandort weiter gestärkt.

Quelle