28 March 2026, 22:38

Katharina Schmid beendet Karriere: Vom Silber in Pyeongchang zum Trainerjob in Oberstdorf

Plakat für die Nordischen Ski-Weltmeisterschaften 1985 in Seefeld, Schweiz, das eine verschneite Landschaft mit Skifahrern, Pferden, Fahnen, Gebäuden, Bäumen und Text zeigt.

Katharina Schmid beendet Karriere: Vom Silber in Pyeongchang zum Trainerjob in Oberstdorf

Katharina Schmid beendet nach einem Jahrzehnt an der Spitze ihre Karriere im Skispringen

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Katharina Schmid hat sich nach zehn Jahren an der Weltspitze vom Skispringen verabschiedet. Ihr letzter Wettbewerb fand in Planica statt, wo sie im Skifliegen den 13. Platz belegte. Fans, Familie und Teamkolleginnen versammelten sich, um ihren letzten Sprung zu feiern – den Abschluss einer Karriere voller historischer Erfolge.

Schmids Laufbahn begann mit dem Durchbruch bei den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang, wo sie auf der Normalschanze Silber gewann. Vier Jahre später schrieb sie in Peking Geschichte, als sie mit Bronze die erste olympische Medaille für Deutschland im Frauenskispringen holte. Vor ihr hatte noch keine deutsche Athletin in dieser Disziplin, die erst 2014 ins olympische Programm aufgenommen wurde, eine Podestplatzierung erreicht.

Im Laufe der Jahre dominierte sie die Weltmeisterschaften und sicherte sich sieben Goldmedaillen. Ihr Erfolg beschränkte sich nicht auf Einzelwettkämpfe: Bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand-Cortina trug sie die deutsche Fahne.

In Planica endete ihr letzter Wettbewerb mit Platz 13 im Skifliegen. Vor ihrem finalen Sprung schwenkte ihr Bruder die Fahne, um den Moment zu würdigen. Nach der Landung wurde Schmid von jubelnden Fans, Teamkolleginnen und Angehörigen umringt. Den Sieg holte sich zwar Nika Prevc, doch der Tag gehörte Schmids emotionalem Abschied.

Rückblickend sprach sie von Freude und Dankbarkeit für ihre Reise. Nun kehrt sie in ihre Heimat Oberstdorf zurück, wo sie als Trainerin ein neues Kapitel beginnt.

Schmid verlässt den Sport als erfolgreichste deutsche Skispringerin aller Zeiten. Ihr Wechsel in den Trainerberuf wird sie mit der Disziplin verbinden, die sie maßgeblich geprägt hat. Mit einem Erbe aus olympischen und Weltmeistertiteln wird ihr Einfluss auf den Frauenskisport noch lange über ihren letzten Sprung hinaus nachwirken.

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