Hellwig Elektrotechnik: Wie ein Start-up zum Wachstumsmotor in Nordhorn wurde
Grzegorz LoosHellwig Elektrotechnik: Wie ein Start-up zum Wachstumsmotor in Nordhorn wurde
Hellwig Elektrotechnik: Vom Start-up zum Wachstumsmotor in Nordhorn
Das in Nordhorn ansässige Elektrotechnikunternehmen Hellwig Elektrotechnik hat sich seit seiner Gründung im Jahr 2015 rasant entwickelt. Was einst als kleines Unternehmen mit nur fünf Mitarbeitern begann, beschäftigt heute rund 45 Fachkräfte. In dieser Woche begrüßte das Unternehmen im Rahmen seiner jährlichen Sommertour Niedersachsens Finanzminister Reinhold Hilbers.
Gegründet von Alexander Hellwig und seiner Frau Alessja, hat sich das Unternehmen auf Schaltanlagenbau, Elektroinstallationen und intelligente Gebäudetechnik spezialisiert. Zu den Dienstleistungen gehören zudem der Einbau von Ladestationen für Elektrofahrzeuge sowie die Modernisierung veralteter Stromsysteme. Das Unternehmen agiert von einem 2.200 Quadratmeter großen Standort in Nordhorn aus, der Raum für weiteres Wachstum bietet und gut an regionale Verkehrswege angebunden ist.
Kunden im Emsland und der umliegenden Region schätzen Hellwig Elektrotechnik für maßgeschneiderte Lösungen und individuelle Beratung. Karsten Müller, Wirtschaftsförderer der Region, hob das Unternehmen als herausragendes Beispiel für unternehmerischen Erfolg in der Gegend hervor.
Während des Besuchs verwies Alexander Hellwig auf zwei zentrale Herausforderungen: den anhaltenden Fachkräftemangel und komplexe bürokratische Abläufe. Trotz dieser Hürden spiegelt das Wachstum des Unternehmens einen allgemeinen Trend in Nordhorn wider, wo Firmen wie Hüller Lackiertechnik und Kettner Edelstahl in den letzten Jahren durch Erweiterungen in Produktion und Automatisierung jeweils 20 bis 30 neue Arbeitsplätze geschaffen haben.
Die Expansion von Hellwig Elektrotechnik unterstreicht die Fähigkeit des Unternehmens, die lokale Nachfrage nach modernen Elektrodienstleistungen zu bedienen. Mit einer wachsenden Belegschaft und einem strategisch günstigen Standort ist das Unternehmen gut aufgestellt, um sowohl regionale als auch überregionale Märkte zu beliefern. Der Besuch von Minister Hilbers betont die Rolle des Betriebs als wichtiger Impulsgeber für die wirtschaftliche Entwicklung in Niedersachsen.