22 March 2026, 16:27

Fusion der Wolfenbütteler Bibliotheken scheitert am Stadtrat

Schwarz-weiß-Foto einer Stadtstraße in New York City mit Gebäuden, Straßenlaternen, Bäumen und Himmel im Hintergrund, mit dem Text "New York Public Library, New York City" unten.

Fusion der Wolfenbütteler Bibliotheken scheitert am Stadtrat

Pläne zur Fusion der beiden Hauptbibliotheken Wolfenbüttels vom Stadtrat gestoppt

Ein Vorhaben, die beiden wichtigsten Bibliotheken Wolfenbüttels zusammenzulegen, ist am Widerstand des Stadtrats gescheitert. Mit dem Vorschlag sollte durch die Zusammenführung der Bestände der Stadtbücherei und der Kreisbibliothek Geld gespart und die finanzielle Belastung beider Einrichtungen verringert werden.

Die CDU-Fraktion hatte die Idee vorgebracht, die Abläufe zu straffen und die Ausgaben zu senken. Ihr Konzept sah vor, den gemeinsamen Buchbestand am Bahnhof unterzubringen und dabei die Räumlichkeiten des Bahnhofs sowie des Volkshochschulzentrums effizienter zu nutzen. Zudem sollte der Büchertransport vereinfacht und das kulturelle Angebot im Bereich der Harzstraße enger verzahnt werden.

Ein weiterer zentraler Punkt des Plans war die stärkere Zusammenarbeit zwischen Stadt und Landkreis. Beide stehen vor wachsenden finanziellen Herausforderungen – allein die Volkshochschule weist ein Defizit von rund 6,2 Millionen Euro auf. Die Fusion galt als Möglichkeit, Ressourcen zu bündeln und Verwaltungskosten zu reduzieren.

Trotz dieser Argumente lehnte der Stadtrat den Vorschlag ab. Die Entscheidung bedeutet, dass die Herzog August Bibliothek, die städtische Stadtbücherei und das kreiseigene Volkshochschulzentrum vorerst weiter eigenständig arbeiten.

Mit der Ablehnung bleiben Wolfenbüttels drei kulturelle Einrichtungen vorerst getrennt. Stadt und Landkreis müssen nun andere Wege finden, um ihre Haushaltsprobleme zu lösen. Über aktuelle Nutzungstrends der Bibliotheken lagen in den vorliegenden Berichten keine weiteren Details vor.

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