10 April 2026, 14:34

Fatma Deniz übernimmt Führung der TU Berlin in stürmischen Zeiten

Gruppe von Schülern marschiert in Berlin mit einem leuchtend bunten "Students for Future"-Schild an Gebäuden, Bäumen und Himmel vorbei.

Fatma Deniz übernimmt Führung der TU Berlin in stürmischen Zeiten

Fatma Deniz wird am 1. April 2023 neue Präsidentin der Technischen Universität Berlin (TU Berlin). Ihre offizielle Amtseinführung ist für den 16. April geplant und leitet eine vierjährige Amtszeit ein. Die Hochschule mit rund 34.000 Studierenden steht unter ihrer Führung vor großen finanziellen und strukturellen Herausforderungen.

Deniz bringt umfangreiche akademische Erfahrung mit: Sie studierte Informatik an der TU München, bevor sie 2008 am Bernstein Center for Computational Neuroscience der TU Berlin promovierte. Später forschte und lehrte sie in Kalifornien, ehe sie nach Deutschland zurückkehrte.

Seit 2023 ist sie Professorin für Informatik an der TU Berlin. 2024 übernahm sie zusätzlich das Amt der Vizepräsidentin für Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Zu ihren aktuellen Schwerpunkten gehört die voranschreitende digitale Transformation der Universität.

Doch die Einrichtung steht unter erheblichem finanziellen Druck: Bis Ende 2028 muss die TU Berlin ihr Budget dauerhaft um 65 Millionen Euro kürzen. Gleichzeitig beläuft sich der Sanierungsstau bei dringend notwendigen Reparaturen auf 2,4 Milliarden Euro – eine zusätzliche Belastung für die neue Universitätsleitung.

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Deniz' Amtszeit beginnt in einer Phase, in der die TU Berlin sowohl mit Haushaltskürzungen als auch einer wachsenden Instandhaltungskrise konfrontiert ist. Ihr Hintergrund in Digitalisierung und Nachhaltigkeit wird ihre Herangehensweise an diese Probleme prägen. Die nächsten vier Jahre der Universität werden davon abhängen, wie es gelingt, finanzielle Zwänge mit langfristigen Investitionsbedarfen in Einklang zu bringen.

Quelle