30 April 2026, 20:32

Deutsches Wirtschaftswachstum 2026: Leichte Besserung, aber Materialengpässe bleiben

Schwarzes und weißes Foto einer Fabrikhalle mit Arbeitern, die Maschinen bedienen, Metallstangen und -stangen, beschriftet mit "Neue Eisenglebeerei, die erste Fabrik in Deutschland" unten.

Deutsches Wirtschaftswachstum 2026: Leichte Besserung, aber Materialengpässe bleiben

Die deutsche Wirtschaft verzeichnete zu Beginn des Jahres 2026 ein moderates Wachstum, doch Materialengpässe belasten weiterhin zentrale Branchen. Zwar stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) leicht an, doch viele Hersteller kämpfen nach wie vor mit der Beschaffung essenzieller Rohstoffe. Die Probleme fallen je nach Sektor sehr unterschiedlich aus.

Laut offiziellen Zahlen legte das BIP im ersten Quartal 2026 im Vergleich zum Vorquartal um 0,3 Prozent zu. Im Jahresvergleich betrug das Wachstum 0,5 Prozent – eine leichte, aber stetige Verbesserung.

Trotz dieser Fortschritte bleiben Materialknappheiten eine Herausforderung für die Industrie. Im April 2026 gaben 13,8 Prozent der Unternehmen an, Schwierigkeiten bei der Beschaffung von Vorprodukten zu haben. Dieser Wert war im Januar noch auf 5,8 Prozent gesunken, was auf eine jüngste Verschärfung der Lieferprobleme hindeutet.

Am stärksten betroffen ist die chemische Industrie: 31,1 Prozent der Hersteller klagen über Engpässe. Auch die Hersteller von Gummi- und Kunststoffprodukten sind stark belastet – hier sind 22,9 Prozent betroffen. Es folgen die Elektroindustrie mit 17,2 Prozent und der Maschinenbau mit 14,8 Prozent.

Am unteren Ende der Skala liegen die Glas- und Keramikhersteller mit 4,2 Prozent betroffener Unternehmen. Die Textilbranche verzeichnet mit nur 4,1 Prozent die geringsten Lieferprobleme.

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Zwar wächst die deutsche Wirtschaft Anfang 2026, doch die Lieferkettenprobleme halten für viele Hersteller an. Besonders stark unter Druck stehen die chemische Industrie und die Kunststoffbranche, während andere Sektoren weniger betroffen sind. Die deutlichen Unterschiede zwischen den Branchen zeigen, wie ungleichmäßig sich die Erholung vollzieht.

Quelle