Betrügerische Bank-Anrufe in Freiburg: Polizei warnt vor neuer Masche mit hohen Verlusten
Magdalena HertrampfBetrügerische Bank-Anrufe in Freiburg: Polizei warnt vor neuer Masche mit hohen Verlusten
Polizei Freiburg warnt vor dramatischem Anstieg betrügerischer Anrufe
Die Polizei in Freiburg hat die Bevölkerung vor einer starken Zunahme von Betrugsanrufen gewarnt, die sich gezielt gegen Anwohner der Region richten. Betrüger geben sich als Bankmitarbeiter aus, um ihre Opfer zur Herausgabe sensibler Finanzdaten zu bewegen. Die Behörden rufen die Bürger dazu auf, wachsam zu bleiben und bei verdächtigen Kontakten umgehend zu handeln.
Das Polizeipräsidium Freiburg gab die Warnung am Mittwoch, den 30. April 2026, heraus. Die Betrüger rufen im gesamten Großraum Freiburg an und behaupten, für Banken zu arbeiten. Sie behaupten fälschlicherweise, es gebe Probleme bei Kontoabbuchungen, um bei den Angerufenen Panik auszulösen.
Während dieser Anrufe fordern die Kriminellen ihre Opfer auf, Bankkarten herauszugeben oder vertrauliche Informationen preiszugeben – darunter PINs und TAN-Codes, mit denen Geld gestohlen werden kann. Die Polizei bestätigte, dass bereits mehrere Personen auf den Betrug hereingefallen sind und insgesamt etwa 10.000 Euro verloren haben.
Banken betonen, dass sie niemals persönliche Daten telefonisch abfragen und auch niemals Kunden auffordern, Zahlungskarten zu übergeben. Wer einen verdächtigen Anruf erhält, sollte sofort auflegen und die Notrufnummer wählen, um Hilfe zu erhalten.
Die Ermittlungen zu den Betrugsversuchen laufen noch. Die Behörden beobachten die Lage weiterhin, da die Betrüger in der Region weiterhin aktiv sind. Die Bürger werden daran erinnert, unerwartete Anrufe angeblich von ihrer Bank unbedingt direkt bei ihrem Kreditinstitut zu überprüfen, bevor sie irgendwelche Schritte unternehmen.






