CDU verliert tausende Mitglieder – vom Boom zum dramatischen Schwund
Magdalena HertrampfCDU verliert tausende Mitglieder – vom Boom zum dramatischen Schwund
Die CDU steht vor einem deutlichen Mitgliederschwund – nur ein Jahr nach einem überraschend starken Zuwachs im Jahr 2024. Damals gewann die Partei über 20.000 neue Mitglieder und überholte die SPD vorübergehend als mitgliederstärkste Kraft des Landes. Doch in den letzten Monaten hat eine Welle von Austritten die Erfolge zunichtegemacht.
Noch 2024 feierte die CDU ihr Wachstum und überrundete die SPD bei der Gesamtmitgliedschaft. Doch der Aufschwung war nur von kurzer Dauer. In diesem Jahr haben die Austrittszahlen stark zugenommen und die Gewinne des Vorjahres wieder aufgezehrt.
Parteiführende machen die sinkenden Zahlen an der Unzufriedenheit mit der Bundesregierung und Bundeskanzler Friedrich Merz fest. CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann warnte gar vor einem möglichen Massenexodus. Er prognostizierte, dass die Partei bis zum Ende der aktuellen Legislaturperiode bis zu 50.000 Mitglieder verlieren könnte.
Hält der Trend an, könnte die CDU um Zehntausende schrumpfen – ein dramatischer Wandel im Vergleich zur Situation vor nur einem Jahr. Die Mitgliederkrise der CDU spiegelt eine breitere Unzufriedenheit mit der Regierung wider. Die Austrittszahlen steigen, und Funktionäre fürchten weitere Verluste. Ohne Kurskorrektur droht der Partei bis zur nächsten Wahl ein drastischer Rückgang.






