05 April 2026, 08:27

Brandenburgs Spargelbauern kämpfen mit Kosten und Konkurrenz zu Saisonstart

Altes Buch mit einer detaillierten Karte der Brandenburg-Region Deutschlands auf einem schwarzen Hintergrund, einschließlich geografischer Merkmale und Text.

Brandenburgs Spargelbauern kämpfen mit Kosten und Konkurrenz zu Saisonstart

Spargelsaison in Brandenburgs größtem Anbaugebiet um Beelitz hat begonnen

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Die Landwirte in der Region bereiten sich auf eine ertragreiche Ernte vor, doch steigende Kosten und Konkurrenz durch Importware stellen sie vor Herausforderungen. Zu Saisonbeginn liegen die Preise an Marktständen und in Supermärkten bei 15 bis 18 Euro pro Kilogramm.

Die diesjährige Ernte folgt einem Rückgang des Spargelanbaus in Brandenburg. 2025 wurden in der Region knapp 19.000 Tonnen geerntet – weniger als in den Vorjahren. Aktuelle Daten zu den genauen Veränderungen der Anbauflächen in den letzten fünf Jahren liegen jedoch nicht vor.

Die Bauern kämpfen mit höheren Ausgaben auf mehreren Ebenen. Der Konflikt im Iran hat die Dieselpreise in die Höhe getrieben, was die Kosten für Maschinen und Transport erhöht. Zudem belastet die jüngste Erhöhung des Mindestlohns die Lohnkosten für Saisonarbeiter.

Gleichzeitig wächst der Druck durch ausländische Konkurrenz. Günstigerer Spargel aus Spanien, Mexiko und Griechenland überschwemmt den Markt. Mit zunehmender lokaler Verfügbarkeit in den kommenden Wochen werden die Preise voraussichtlich auf 10 bis 12 Euro pro Kilogramm sinken.

Trotz der Schwierigkeiten blicken Brandenburgs Spargelbauern optimistisch auf die diesjährige Ernte. Die Kombination aus höheren Kosten und ausländischer Konkurrenz wird die Rentabilität der Saison prägen. Verbraucher können mit sinkenden Preisen rechnen, sobald mehr regionaler Spargel in den Handel kommt.

Quelle