28 April 2026, 09:06

Berliner Krisengipfel rettet das Programm "Demokratie leben" vor dem Aus

Weißer Hintergrund mit zentrierter fetter schwarzer Schrift, die 'Sozialdemokratische Partei Deutschlands' enthält, eingerahmt von einem dünnen schwarzen Rand, in einer modernen professionellen Schriftart.

Berliner Krisengipfel rettet das Programm "Demokratie leben" vor dem Aus

Spitzentreffen in Berlin zur Zukunft des Programms "Demokratie leben"

Am Montag fand in Berlin ein hochrangiges Treffen statt, um den wachsenden Streit über die Zukunft des Förderprogramms "Demokratie leben" beizulegen. Nach Besorgnis über geplante Änderungen, die die Unterstützung für zahlreiche Demokratieprojekte gefährden könnten, kamen leitende Beamte aller Bundesministerien im Bundesinnenministerium zusammen. Die Gespräche folgten auf Kritik an den Plänen von Bildungsministerin Karin Prien (CDU), das Programm grundlegend umzugestalten.

Die Sitzung war von Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) und Karin Prien selbst einberufen worden. Wie das "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Dienstagsausgabe) unter Berufung auf SPD-Kreise berichtete, wurde eine ressortübergreifende Arbeitsgruppe eingerichtet, um den Konflikt zu lösen.

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Elisabeth Kaiser (SPD), die Beauftragte der Bundesregierung für Ostdeutschland, setzte sich nachdrücklich für die bestehenden Initiativen ein. Sie betonte, dass diejenigen, die sich für die Stärkung der Demokratie engagierten, sowohl finanzielle Förderung als auch langfristige Planungssicherheit bräuchten. Kaisers Äußerungen erfolgten vor dem Hintergrund, dass Priens Reformvorschläge zahlreiche laufende Projekte im Rahmen von "Demokratie leben" die finanzielle Grundlage entziehen könnten.

Das Programm, das sich der Förderung demokratischer Werte widmet, steht seit Priens Ankündigung einer Neuordnung der Mittelvergabe vor einer ungewissen Zukunft. Kritiker warnen, dass viele basisdemokratische Organisationen ihre dringend benötigte Unterstützung verlieren könnten, sollten die Pläne umgesetzt werden.

Die Arbeitsgruppe wird nun prüfen, wie die unterschiedlichen Positionen zur Zukunft des Programms in Einklang gebracht werden können. Angesichts der Gefahr für viele Projekte wird das Ergebnis dieser Beratungen entscheiden, ob die aktuellen Fördermittel erhalten bleiben. Die nächsten Schritte sollen nach weiteren Abstimmungen zwischen den Ministerien bekannt gegeben werden.

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