22 March 2026, 18:31

Augsburgs skurrile Oberbürgermeister-Stichwahl endete im Bierzelt

Eine große Gruppe von Menschen sitzt an langen Tischen unter einem Zelt auf dem Oktoberfest in München, Deutschland, mit festlichen Dekorationen und Taschen auf den Tischen.

Kein Platz im Ausstellungssaal - Wahlhelfer ziehen ins Bierzelt - Augsburgs skurrile Oberbürgermeister-Stichwahl endete im Bierzelt

Augsburgs Stichwahl um das Oberbürgermeisteramt fand am 22. März 2026 statt, bei der die amtierende Oberbürgermeisterin Eva Weber (CSU) gegen den SPD-Herausforderer Florian Freund antrat. Die Wahl verzeichnete einen deutlichen Rückgang der Wählerbeteiligung im Vergleich zur ersten Runde – die Stadtverwaltung musste improvisieren, sogar mit einer Auszählung im Bierzelte.

In der ersten Runde am 8. März hatten noch 51,8 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben. Doch am Tag der Stichwahl lag die Beteiligung bis 16 Uhr bei nur 17,5 Prozent – ein Rückgang um 12,8 Prozentpunkte.

Da die üblicherweise genutzte Messehalle für die Stichwahl nicht zur Verfügung stand, suchte die Stadt verzweifelt nach einem ausreichend großen Veranstaltungsort. Keine alternative Halle konnte rechtzeitig organisiert werden. Daraufhin wichen die Wahlhelfer in ein Bierzelte aus, um die Briefwahlstimmen auszuwerten.

In der Stichwahl traten Weber, die aktuelle Oberbürgermeisterin, und ihr SPD-Konkurrent Freund gegeneinander an. Die ungewöhnliche Auszählungssituation unterstrich die logistischen Herausforderungen, mit denen die Stadt während der Wahl konfrontiert war.

Die Stichwahl endete mit der Stimmenauszählung in der provisorischen Bierzelte-Location. Die Beteiligung blieb deutlich hinter der ersten Runde zurück. Die Behörden mussten improvisieren, nachdem sie keinen konventionellen Veranstaltungsort sichern konnten.

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