Wiesbadener Feuerwehr bildet nach Instruktorenkrise 23 neue Einsatzkräfte aus
Grzegorz LoosWiesbadener Feuerwehr bildet nach Instruktorenkrise 23 neue Einsatzkräfte aus
Die Freiwillige Feuerwehr Wiesbaden hat ihr Ausbildungsprogramm nach einer Pause wegen Instruktorenmangels wiederaufgenommen. Diesmal haben 23 Anfänger erfolgreich den neuesten Grundlehrgang abgeschlossen. Die Wehr baut nun ihr Team aus und verbessert die Vorbereitung der Ehrenamtlichen auf Einsätze.
Das Ausbildungsprogramm war vorübergehend ausgesetzt worden, da zu wenige Ausbilder zur Verfügung standen. Um das Problem zu lösen, gewann die Feuerwehr etwa 21 neue Trainer, sodass die Kurse wieder starten konnten. Alle Teilnehmer der jüngsten Runde bestanden die Prüfung – ein Beleg für die Wirksamkeit des überarbeiteten Konzepts.
Der aktuelle Lehrgang legte stärkeren Fokus auf praktische Übungen statt auf Theorie. Zudem wurde eine digitale Plattform eingeführt, auf der sämtliche Ausbildungsmaterialien zentral abgelegt sind. Dadurch haben sowohl Ausbilder als auch Anfänger einfacheren Zugang zu wichtigen Informationen.
Standardisierte Abläufe erleichtern neuen Trainern den Einstieg. Ziel der Wehr ist es, eine schlagkräftigere Basis an Freiwilligen aufzubauen und den Teilnehmern Fähigkeiten zu vermitteln, um in Notfällen mehr Verantwortung übernehmen zu können.
Mit 23 frisch ausgebildeten Kräften und einem erweiterten Ausbilderteam ist die Feuerwehr nun besser auf künftige Herausforderungen vorbereitet. Das modernisierte Ausbildungssystem – mit digitalen Tools und praxisnahen Lerninhalten – sorgt für eine einheitliche und effektive Vorbereitung der Anfänger. Dadurch stärkt die Wehr ihre Einsatzfähigkeit in der Region.






