Wie Isabelle Himbert ein Familienunternehmen in sechster Generation neu erfindet
Franjo HandeWie Isabelle Himbert ein Familienunternehmen in sechster Generation neu erfindet
Isabelle Himbert hat die Führung von Arno Arnold übernommen – einem Familienunternehmen in sechster Generation mit Sitz in Obertshausen, Hessen. Das Unternehmen ist weltweit führend in der Herstellung von Schutzabdeckungen für Maschinenbauer. Unter ihrer Leitung hat es nicht nur den Betrieb ausgeweitet, sondern auch die Produktion diversifiziert, selbst während der Herausforderungen der COVID-19-Pandemie.
Himbert stieg mit 26 Jahren bei Arno Arnold ein. 2020 übernahm sie offiziell die Geschäftsführung von ihren Eltern. Das Unternehmen, das über 100 aktive Patente hält, beschäftigt weltweit 130 Mitarbeiter, davon fast 50 am deutschen Stammsitz.
Während der Pandemie setzte sie zwei zentrale Projekte um: Ein Onlineshop wurde eingeführt, um den Vertrieb zu stärken, während die Produktion auf Gesichtsschutzvisiere für den Virenschutz umgestellt wurde. Gleichzeitig leitete sie die Eröffnung eines neuen Werks in China, das 40 Arbeitsplätze schuf. Ursprünglich für die Bedürfnisse von Arno Arnold konzipiert, arbeitet die chinesische Niederlage heute eigenständig.
Laut Finanzdaten von Northdata verzeichnete das Unternehmen 2024 einen Umsatz im hohen siebenstelligen Bereich. Das Wachstum spiegelt sowohl die langjährige Expertise im Maschinenschutz als auch die Anpassungsfähigkeit unter Himberts Führung wider. Der chinesische Produktionsstandort läuft mittlerweile ohne externe Unterstützung und festigt so seine Rolle in den globalen Aktivitäten von Arno Arnold. Mit einem starken Patentportfolio und einer international aufgestellten Belegschaft bleibt das Unternehmen ein gefragter Partner für Maschinenbauer weltweit. Himberts Führung hat für Stabilität und Expansion in einem wettbewerbsintensiven Markt gesorgt.






