18 April 2026, 06:30

Warum der 8. November den unsichtbaren Heldinnen des Alltags gehört

Eine Gruppe von Menschen in orangefarbenen Uniformen sammelt Müll von einer Straße mit Bäumen, Pfählen und Gebäuden unter einem bewölkten Himmel.

Warum der 8. November den unsichtbaren Heldinnen des Alltags gehört

Jährlich am 8. November würdigt der Internationale Tag der Putzfrau die harte Arbeit von Reinigungskräften weltweit. Die Feier wurde 2004 von der deutschen Bibliothekarin und Autorin Gesine Schulz ins Leben gerufen. Obwohl der Tag nicht mehr auf der Liste der Gedenktage bei Wikipedia aufgeführt wird, wirbt Schulz weiterhin auf ihrer Website und in ihrem Blog dafür.

Das Datum wurde gewählt, um Karo Rutkowsky zu ehren, eine fiktive Putzfrau, die Schulz erschaffen hat. Der 8. November ist zugleich ihr Geburtstag. Im Laufe der Zeit hat sich der Tag unter verschiedenen Namen etabliert, darunter Welttag der Putzfrau, Tag der Wertschätzung für Reinigungskräfte und Internationaler Hauswirtschaftstag.

Allein in Deutschland arbeiten rund 600.000 Menschen in Vollzeit als Reinigungskräfte, weitere 100.000 sind in Teilzeit oder freiberuflich tätig. Der Aktionstag soll auf ihre Arbeitsbedingungen aufmerksam machen – insbesondere in informellen oder ungeregelten Beschäftigungsverhältnissen. Viele Unternehmen nutzen den Anlass, um ihren Reinigungskräften als Zeichen der Anerkennung eine weiße Rose zu überreichen.

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Der 8. November teilt sich das Datum mit weiteren Events wie dem Welttag der Stadtplanung, dem Nationalen Cappuccino-Tag in den USA, dem Nationalen Harvey-Wallbanger-Tag und dem Tag der ausreichenden Zeit. Trotz der Streichung aus der Wikipedia-Liste 2011 bleibt er eine kleine, aber bedeutungsvolle Würdigung für eine unverzichtbare Berufsgruppe.

Der Internationale Tag der Putzfrau lenkt weiterhin die Aufmerksamkeit auf die globalen Leistungen von Reinigungskräften. Zwar ist er nicht weit bekannt, doch bietet er eine Gelegenheit, ihre essenzielle Rolle anzuerkennen. Durch Gesine Schulz' Engagement lebt die Tradition fort – auch jenseits der öffentlichen Wahrnehmung.

Quelle