01 February 2026, 18:57

Warnstreik in Niedersachsen: Straßenbau und Verkehr drei Tage lahmgelegt

Eine Gruppe von Menschen steht auf einer Straße und hält ein Transparent mit der Aufschrift "Kein Grind Lo Feuer" hoch, mit Gebäuden, Bäumen, Polen, Schildern, Fahrzeugen und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Warnstreik in Niedersachsen: Straßenbau und Verkehr drei Tage lahmgelegt

Beschäftigte der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr treten vom 2. bis 4. Februar in einen dreitägigen Warnstreik

Die von der Gewerkschaft ver.di organisierte Aktion betrifft vor allem Straßenmeistereien in den Regionen Wolfenbüttel und Goslar und ist Teil der laufenden Tarifauseinandersetzungen im öffentlichen Dienst.

Der Streik folgt auf gescheiterte Verhandlungen über Löhne und Arbeitsbedingungen für Landesbedienstete. Ver.di fordert höhere Gehälter und bessere Rahmenbedingungen, konkrete Zahlen wurden jedoch nicht genannt. Rund 5.000 Beschäftigte in Niedersachsen beteiligen sich nicht an der Aktion, da für sie Friedenspflicht gilt.

Mit Einschränkungen ist in mehreren Bereichen zu rechnen: Die Verkehrssteuerung an Tunneln und Baustellen könnte verzögert werden, Straßeninstandsetzungen könnten verschoben und der Winterdienst möglicherweise nur eingeschränkt verfügbar sein.

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Wie viele Mitarbeiter der betroffenen Dienststellen genau streiken, ist noch unklar. Fest steht jedoch, dass der Arbeitskampf den Betriebsablauf beeinträchtigen und sich auf Autofahrer sowie das Verkehrsnetz in der Region auswirken wird.

Der Streik dauert bis zum 4. Februar an; mit Beeinträchtigungen bei der Straßenwartung und Verkehrslenkung ist zu rechnen. Weitere Entwicklungen hängen von den anstehenden Tarifgesprächen zwischen ver.di und den Landesbehörden ab. Autofahrer werden aufgefordert, sich über mögliche Verzögerungen während der Aktion zu informieren.