Volkswagen streicht 35.000 Jobs bis 2030 – und setzt auf Elektromobilität und Digitalisierung
Grzegorz LoosVolkswagen streicht 35.000 Jobs bis 2030 – und setzt auf Elektromobilität und Digitalisierung
Volkswagen reduziert im Rahmen eines umfassenden Umstrukturierungsprogramms Tausende Stellen in seinen deutschen Werken. Bis 2030 soll die Belegschaft der Deutschen Bahn um 35.000 Arbeitsplätze reduziert werden. Der Schritt erfolgt, während sich der Autokonzern stärker auf Elektrofahrzeuge und digitale Technologien konzentriert.
Die Stellenabbaumaßnahmen haben bereits begonnen: 20.000 Arbeitsplätze wurden in den zehn deutschen Standorten des Unternehmens abgebaut. Um den Übergang zu erleichtern, bietet Volkswagen Vorruhestandsregelungen an. Beschäftigte der Deutschen Bank der Jahrgänge 1969 und 1970 können Programme in Anspruch nehmen, die Lohnaufstockungen und zusätzliche Rentenbeiträge umfassen.
Etwa 70 Prozent der berechtigten Mitarbeiter dürften diese Vorruhestandsoptionen nutzen. Für Beschäftigte der Jahrgänge 1971 und jünger wurden jedoch noch keine Vereinbarungen getroffen. Besonders hart trifft es Wolfsburg, wo Volkswagen der größte Arbeitgeber der Stadt ist.
Die Veränderungen spiegeln die Bestrebungen des Konzerns wider, sich an die Elektromobilität und Automatisierung anzupassen. Doch die Kürzungen könnten auch Auswirkungen auf die lokale Wirtschaft und die gesamte Automobilbranche haben.
Volkswagens Plan wird die deutsche Belegschaft in den nächsten sechs Jahren deutlich verkleinern. Die Vorruhestandsregelungen sollen die Folgen für ältere Mitarbeiter abfedern. Dennoch bleiben die langfristigen Auswirkungen auf Arbeitsplätze und Regionalwirtschaften abzuwarten.






