25 April 2026, 06:37

Versteigerung des Berliner Quartier 206 scheitert an zu niedrigen Geboten

Plakat, das Berlin, Deutschland bewirbt und eine Statue, Gebäude, einen Turm, Menschen, Fahrzeuge auf der Straße und eine Brücke zeigt sowie Text enthält, der Informationen zur Stadt bereitstellt.

Versteigerung des Berliner Quartier 206 scheitert an zu niedrigen Geboten

Die Versteigerung des Quartier 206, eines zentralen Objekts in Berlins Friedrichstadt-Passage, ist gescheitert, nachdem das höchste Gebot weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben war. Das Amtsgericht Mitte stoppte den Verkauf, weil das Spitzenangebot von 40 Millionen Euro weniger als die Hälfte des geschätzten Werts der Immobilie von 187 Millionen Euro betrug.

Im Mittelpunkt der gescheiterten Auktion steht das Quartier 206, ein markantes Gebäude an der Friedrichstraße, das zwischen dem ehemaligen Galeries Lafayette und dem Quartier 205 liegt. Trotz der erstklassigen Lage steht ein Großteil des umliegenden Friedrichstadt-Passage-Komplexes seit Jahren leer.

Das Gericht hatte seine Entscheidung zunächst bis zu diesem Freitag vertagt. In seinem Urteil lehnte es das Gebot ab und berief sich dabei auf rechtliche Vorgaben, die Verkäufe unter 50 Prozent des Marktwerts verbieten. Das Urteil ist jedoch noch nicht rechtskräftig.

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Interessierte Parteien haben nun zwei Wochen Zeit, um beim Landgericht Berlin gegen die Entscheidung Widerspruch einzulegen. Während der Versteigerung waren lediglich zwei Gebote abgegeben worden, von denen keines die Mindestgrenze erreichte.

Die Ablehnung lässt die Zukunft des Quartier 206 ungewiss. Die Immobilie bleibt unverkäuflich, und das Verfahren könnte sich weiter hinziehen, falls Einsprüche eingelegt werden. Vorerst bleibt der offizielle Wert der Liegenschaft bei 187 Millionen Euro festgesetzt.

Quelle