30 January 2026, 03:18

Verkehrsgerichtstag 2026: Drohnen, Amokfahrten und neue Strafen im Fokus

Eine Gruppe von Menschen auf Fahrrädern, die Helme tragen, fährt vor dem Brandenburger Tor in Berlin, Deutschland, mit einer Fahne und Gebäuden im Hintergrund bei einem bewölktem Himmel.

Verkehrsgerichtstag 2026: Drohnen, Amokfahrten und neue Strafen im Fokus

64. Deutscher Verkehrsgerichtstag findet vom 29. bis 30. Januar 2026 in Goslar statt

Im Kaiserpfalz Goslar kommen vom 29. bis 30. Januar 2026 Juristen, Staatsanwälte und Verkehrsexperten zusammen, um drängende Fragen der Straßen- und Luftraumsicherheit zu erörtern. Auf der Agenda stehen Themen von illegalen Autorennen bis hin zur künftigen Regulierung des Drohnenverkehrs.

Bundesgeneralstaatsanwalt Jens Rommel hält den Hauptvortrag zum Thema "Das Auto als Waffe? – Rechtliche Bewertung von Kraftfahrzeugen bei illegalen Straßenrennen, Amokfahrten und terroristischen Anschlägen". Dabei wird er die juristischen Herausforderungen beleuchten, die sich aus der Nutzung von Fahrzeugen als Tatmittel in Gewaltdelikten ergeben.

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In verschiedenen Arbeitskreisen werden aktuelle Problemfelder behandelt. Eine Sitzung widmet sich der Durchsetzung EU-weiter Strafen bei Verkehrsverstößen, eine weitere den Risiken durch Ablenkung am Steuer. Ein dritter Arbeitskreis beschäftigt sich mit Entschädigungsfragen bei Fahrzeugausfall nach Unfällen. Arbeitskreis VIII diskutiert zudem die Frage "Wie viele Drohnen verträgt der Luftraum?" – ein Thema, das angesichts der wachsenden Verbreitung von Drohnen zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Weitere Debatten drehen sich um Alkoholisierung bei Radfahrern und E-Bike-Nutzern, den Einsatz von Gebrauchtteilen in der Unfallinstandsetzung sowie Standards für die Führerscheinprüfung. Experten werden außerdem erörtern, wie eine verbesserte UnfallDatenerfassung die Verkehrssicherheit erhöhen könnte.

Der Verkehrsgerichtstag bringt Fachleute aus Justiz und Verkehrswesen zusammen, um sowohl bewährte als auch neue Herausforderungen anzugehen. Die dort gefassten Beschlüsse könnten künftige Regelungen zu Fahrzeugmissbrauch, Drohnenverkehr und Verkehrskontrollen prägen. Die Ergebnisse könnten sich auf Autofahrer, Radfahrer und Luftraumnutzer in ganz Deutschland auswirken.